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Zur Blutprobe ins Seminar

Seminarreportage

In den 50er Jahren war der Herzinfarkt eine exotische Krankheit. Medizinstudenten eilten an die Krankenbetten, um die Symptome der Patienten zu studieren. Heute gibt es in Deutschland täglich etwa 740 Herzinfarkte, gut die Hälfte endet tödlich. Die Kosten sind enorm. Einem Kienbaum-Gutachten zufolge kostet der Herzinfarkt eines Topmanagers das Unternehmen 150.000 Mark. Das Institut Skolamed setzt dem das Seminar 'Fit im Beruf' entgegen.

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Beim ersten Mal hat er noch eine Fensterscheibe zerschmissen. Doch inzwischen hat Ralph Siering* den Bogen raus. Er holt zum Schlag aus, auch diesmal fliegt der Ball auf das Gebäude des Sportparks zu, doch die Scheiben bleiben heil. Der Ball landet auf dem sauber gestutzten Rasen und rollt auf eine Fahne zu. 'Gut, sehr gut', sagt Ken. 'Es hat Klick gemacht, hast Du es gehört?'

Ken ist Golflehrer. Ein hell klingendes Klick ist Musik in seinen Ohren, denn dann hat der Schläger den Ball von unten getroffen und im Bogen über den Golfplatz gehoben - so soll es sein. Ein dumpfes Plock hingegen heißt: Der Ball wurde von der Seite erwischt, getoppt - wie der Golfer sagt. Das kostet Kraft. Eine Technik, für die Ken nur ein mißbilligendes Kopfschütteln übrig hat. An diesem Vormittag schüttelt er oft den Kopf, denn für die meisten Teilnehmer des Seminars 'Fit im Beruf' ist dies die erste Golfstunde ihres Lebens. Eimerweise haben sie die kleinen weißen Bälle auf den Platz getragen. Und so plockt und klickt es, bis Ken zu einem kleinen Turnier bittet.

Das Golftraining ist der Abschluß des Seminars 'Fit im Beruf' in Nümbrecht im Bergischen Land. Drei Tage lang haben die Teilnehmer sich von Skolamed, einem Institut für Diagnostik und Gesundheitssteuerung, in Sachen Fitness beraten lassen. Michael Treixler, Geschäftsführer von Skolamed, will seinen Kunden Wege zur Leistungssteigerung und zur Altersprophylaxe zeigen, damit sie im Beruf fit bleiben. 'Manche Altersfaktoren lassen sich nicht beeinflussen', sagt der Trainer und streift sich mit den Fingerspitzen über die grauen Schläfen. 'Doch der Mensch baut nach dem 30. Lebensjahr pro Jahrzehnt drei Kilo Muskeln ab. Und das läßt sich sehr wohl beeinflussen.' Wie das geht, lehren Treixler und sein Team in drei Schritten: Diagnostik, Vortrag und Training.

Die Diagnostik steht am Anfang. Gleich am Abend ihrer Ankunft im Park-Hotel füllen die Teilnehmer einen Fragebogen für den Gesundheits-Check-up am kommenden Morgen aus. In der Bar läßt sich niemand blicken - kein Bier, keine Salzstangen…

Autor(en): Ursula Katthöfer
Quelle: managerSeminare 31, April 1998, Seite 34 - 36 , 9916 Zeichen

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