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Der Trend zum Wissenshäppchen

Semantik trifft E-Learning

Im Wissensmanagement sind semantische Technologien längst auf dem Vormarsch: Vor allem große Unternehmen setzen auf semantische Netze, um Dokumente und Dateien zu verorten. Jetzt entdecken auch Bildungsexperten die Macht der Metadaten – und nutzen sie, um das Lernen am Arbeitsplatz effektiver zu gestalten. managerSeminare mit einem Blick auf E-Learning 3.0.


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Ein rascher Blick auf die Uhr. Noch zwanzig Minuten bis zum nächsten Kunden: eine allein erziehende Mutter, die sich in Sachen Lebensversicherung beraten lassen möchte. Der Versicherungskaufmann lässt gedanklich Revue passieren: Welche Produkte sind für die Kundin geeignet, und wie hoch würden die jeweiligen Beiträge ausfallen? Mit einem Klick ist er in der Suchmaske des firmeninternen Lernportals. Er gibt Zielgruppe und Beratungsbedarf ein und erhält innerhalb weniger Sekunden zwei kurze Wissenseinheiten. Sie liefern ihm die Infos, die er für das kommende Gespräch braucht.

So sollte Lernen am Arbeitsplatz idealerweise aussehen: Der Mitarbeiter kann bei Fragen oder Schwierigkeiten auf kurze Lerneinheiten zugreifen, die ihm on demand passgenaue Inhalte liefern und nur wenig Zeit in Anspruch nehmen. Die Realität in den meisten Unternehmen sieht indes anders aus: Statt mit handlichen Häppchen sehen sich viele Mitarbeiter mit einem E-Learning-Angebot konfrontiert, das für den schnellen Wissenserwerb denkbar ungeeignet ist.

Eines der Hauptprobleme: Viele CBTs sind schlicht zu lang. „Ich habe keine Zeit, mich zwei Stunden aus dem Tagesgeschäft auszuklinken, um ein Lernprogramm durchzuarbeiten“, bringt es Claudia Baumer von intelligent views auf den Punkt. „Stattdessen wünsche ich mir eine zehnminütige Einheit, die ich bequem in meinen Arbeitsablauf integrieren kann“, so die Marketing Communication Managerin des Semantik-Spezialisten. Zudem könnten die meisten E-Learning-Programme nicht den Bedarf der Nutzer decken: „Der lineare Aufbau sorgt dafür, dass sich der Lernende durch das komplette Programm klicken muss – auch, wenn nur zehn Prozent der Inhalte aktuell interessant für ihn sind.“


Extras:

  • Das bietet der Markt: Softwareprodukte, mit denen RDF-Modelle, Topic Maps oder Ontologien erstellt werden können
  • Service: Zwei Kurzrezensionen von Büchern zum Thema Semantische Netze und zwei Linktipps

Autor(en): Stefanie Bergel
Quelle: managerSeminare 124, Juli 2008, Seite 20 - 24 , 21955 Zeichen

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