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Bild zum Beitrag Risiken der Selbstorganisation
© Seohwa-Kim

Vorsicht, Freiheit!

Risiken der Selbstorganisation

Der neue Hype in der Arbeitswelt heißt Selbstorganisation: Immer mehr Unternehmen experimentieren mit Freiheit in der Arbeitsgestaltung, übertragen Mitarbeitern Verantwortung und schaffen formale Führung ab. Doch so verheißungsvoll Selbstorganisation auf den ersten Blick scheint, so schwierig ist sie in der Umsetzung. Im Worst Case wird selbstorganisiertes Arbeiten für die ­Mitarbeiter zur seelischen Belastungsprobe. Über Fallstricke und wie man diese vermeidet.


kostenfrei für Abonnenten
von managerSeminare
komplette Ausgabe
als ePaper: 14,80 EUR

Inhalt:

  • Fluch der Strukturlosigkeit: Warum Selbstorganisation Stress macht
  • High Performer gegen Low Performer: Zu welchen problematischen Gruppendynamiken es in selbstorganisierten Teams kommen kann
  • Unguter Sog: Warum sich Teams manchmal kollektiv in die Überlastung manövrieren
  • Zum Druckmittel mutiert: Wenn Selbstorganisation zum Instrument übertriebener Leistungssteigerung wird
  • Die Organisation der Selbstorganisation: Wieso Freiheit Übung und Führung braucht

Zentrale Botschaft:
Selbstorganisation klingt wie ein Organisationszustand, den sich Mitarbeiter nur wünschen können: kein Chef im Nacken, maximale Freiheit in Bezug auf die Arbeitsgestaltung, vollständige Entscheidungshoheit. Wer wünscht sich das nicht? Arbeiten Mitarbeiter aber hochgradig autonom, etwa in einem selbstorganisierten Team, stellt sich oft heraus, wie belastend das sein kann. Die Gefahr mentaler und emotionaler Zermürbung steigt, wenn Unternehmen Mitarbeitern zwar Selbstverantwortung aufbürden, aber gleichzeitig an ihrem alten Hierarchie- und Kontrolldenken festhalten. So kann Selbstorganisation zu einem Arbeitsmodus werden, der weit von dem entfernt ist, was er Mitarbeitern bestenfalls sein könnte – ein Weg der Emanzipation und des Empowerment. Doch auch, wenn es Unternehmen mit der Selbstorganisation ernst meinen, ist sie ein voraussetzungsreicher Arbeitsmodus: Sie braucht Menschen, die zum autonomen Arbeiten grundsätzlich willens und in der Lage sind. Sie braucht Entwicklung. Sie braucht Führung. Und – so paradox es klingt – Selbstorganisation muss, ein Stück weit, organisiert sein.

Extras:
  • Tutorial: Autonomie ohne Angst
  • Autonome Mitarbeiter im Gefangenen-Dilemma
  • Lesetipps

Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 249, Dezember 2018, Seite 22 - 29 , 32156 Zeichen

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