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Qualitätssicherung im Coaching

Verbände arbeiten an einem Weiterbildungssystem

Die kontinuierliche Qualitätssicherung im Coaching vorantreiben wollen die Coaching-Verbände ICF (International Coach Federation), QRC (Qualitätsring Coaching und Beratung, Porta Westfalica) und dvct (Deutscher Verband für Coaching und Training, Hamburg). Sie treffen sich regelmäßig am Round Table, um ihre Kompetenzen zu bündeln, ein gemeinsames Qualitätsverständnis zu erarbeiten und gemeinsame Regeln zu definieren. Nun planen die Verbände eine Art Weiterbildungslabel für Coaches. Dabei handelt es sich um ein Punktesystem, mit dem sich Coaches z.B. Re-Zertifizierungs- und Weiterbildungsaktivitäten honorieren lassen können. 'Etwas Derartiges kannte man bisher nur aus dem medizinischen und psychotherapeutischen Bereich', erläutert QRC-Sprecherin Sabine Nieländer. Mediziner, die dem kassenärztlichen System angehören, müssen sich regelmäßig weiterbilden und dies durch das Sammeln von Punkten nachweisen. Frei nach dem Vorbild dieses 'Continuing Medical Education'-Systems soll es ein - allerdings freiwilliges - 'Continuing Coaching Education' (kurz: CCE)-System für Coaches geben. Zuvor müssen jedoch noch einige Fragen diskutiert werden, wie Axel Janßen betont. 'Was gilt eigentlich als sinnvolle Weiterbildungsmaßnahme für Coaches? Welche Kriterien sollen dafür gelten? Wie sollen sich Coaches überhaupt weiterentwickeln? Was ist wirklich wichtig?', zählt Janßen noch zu klärende Punkte auf.
Autor(en): (jum)
Quelle: managerSeminare 116, November 2007
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