Wissen

Präsentieren lernen per CBT

Wenn Stimme und Technik versagen

Je höher die berufliche Position, desto größer auch die Wahrscheinlichkeit, Präsentationen durchführen zu müssen. Schließlich wollen Kollegen, Mitarbeiter, Vorgesetzte von den eigenen Ideen überzeugt und potentielle Kunden zu Stammkunden gemacht werden. Bücher zum Thema gibt es viele, Seminare auch. Sind CBTs vielleicht die bessere Alternative? managerSeminare hat sich drei Programme angeschaut.
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Bin ich ein Akzeptierer, ein Widersetzer, ein Sucher oder ein Überwinder? Jedenfalls bittet mich das CBT 'Überzeugend und wirkungsvoll präsentieren' zunächst einmal zur Portfolio-Analyse meiner Präsentationswilligkeit. Meine Angst, vor Gruppen zu reden, ist mittelmäßig ausgeprägt, meine generelle Redefreude eher gering. Als Akzeptierer mit Hang zum Widerwillen weist mich mein gewählter Punkt zwischen X- und Y-Achse aus. 'Mit etwas Übung können Sie große Fortschritte machen!' muntert mich die sonore Stimme aus dem Computer auf .

Meine selbstkritische Einschätzung ist sicher auch das Ergebnis desaströser Erfahrungen. Beispiele für schlechte Präsentationen haben wir alle schon erlebt. Der Präsentator liest seitenweise von seinem Manuskript ab und am Thema vorbei, die Technik versagt, ein Teil des Publikums verläßt den Raum, der andere Teil unterhält sich. Das ganze wird gewürzt mit hilfloser Rhetorik: 'Haben Sie noch Fragen?' Sicher: 'Wann ist Kaffeepause?'

Das ist der Stoff, aus dem Neurosen sind. Die Frage, ob ich es selbst besser gemacht hätte, möchte ich mir gar nicht erst stellen. Da ergeht es der Produktmanagerin Christine Frank im CBT 'Überzeugend und wirkungsvoll präsentieren' von Klett WBS erst einmal nicht anders. Fortan begleite ich sie von den Vorbereitungen bis zur Premiere ihrer ersten Präsentation. Sie hat es gut: Ihr erfahrener Kollege Jens Baumgart steht hilfreich zur Seite, berät sie bei Aufbau und Zielsetzung der Präsentation, dem richtigen Medieneinsatz oder beim Umgang mit Störungen und Lampenfieber…
Autor(en): Jürgen Graf
Quelle: managerSeminare 36, Mai 1999, Seite 54-57
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