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Blick hinter die Dinge

Platon in der Serie Philosophie für Manager

Es ist meist die Angst der Menschen vor Veränderungen, die Wandlungsprozesse blockiert oder die persönliche Entwicklung hemmt. Das wusste auch schon der griechische Philosoph Platon vor 2.400 Jahren. Mit seinem Höhlengleichnis gibt er jenen Ratschläge mit auf den Weg, die den Menschen helfen wollen, diese Furcht zu überwinden.

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Es klingt fast esoterisch: „Es gibt eine Welt jenseits des Sichtbaren, die wir durch Denken erreichen können. Wenn wir die Quelle des Lebens erblickt haben, entsteht in uns der Wunsch, zum Guten zu streben. Dann übernehmen wir die Aufgabe, die anderen auch zu diesem Punkt zu führen.“

Diese Worte sind jedoch weder die eines christlichen Geistlichen noch haben sie einen andersartigen religiösen Hintergrund. Sie gehen auf Platon zurück: Der griechische Philosoph beschreibt auf diese Weise den idealen Bildungsweg im antiken Stadtstaat Athen. Er wendet sich somit an jene Bürger, die aufgrund ihrer Position und ihrer Stellung andere führen und ihnen Vorbild sein sollen, also z.B. Offiziere oder Politiker.

Heute, rund 2.400 Jahre nach Platon, zählen zu den „Mächtigen“ im Sinne Platons die Manager und Führungskräfte. Auch sie sollen den ihnen Anvertrauten Vorbild sein und sie in ihrer Entwicklung unterstützen. Die Führungskräfte selbst werden bei ihrer persönlichen Entwicklung wiederum häufig durch Trainer, Berater und Coaches begleitet. Wenn man so will, hat Platon sowohl diesen „Begleitern“ als auch den Führungskräften mit seinem berühmtesten Gleichnis, dem Höhlengleichnis, einige Ratschläge für ihre verantwortungsvollen Aufgaben an die Hand gegeben.

Im Höhlengleichnis lässt Platon seinen Bruder Glaukon einen Dialog mit seinem Lehrer Sokrates führen. Es geht um Menschen, die in einer unterirdischen Höhle von Geburt an festgebunden sind. Sie können nur in eine Richtung sehen, auf eine Höhlenwand. Im Rücken der Menschen befindet sich eine Mauer, hinter der ein Feuer brennt. Zwischen dem Feuer und der Mauer halten Menschen Figuren von Lebewesen und Dingen auf Stöcken hoch und tragen sie hin und her. Die Gefesselten sehen nur deren Schatten auf der Höhlenwand.

Extras:

  • Zehn platonische Ratschläge für die eigene Persönlichkeitsentwicklung und für die Durchführung von Weiterbildungsveranstaltungen.
  • Service: Kurzrezension einer dreibändigen Gesamtdarstellung der überlieferten platonischen Schriften.

Autor(en): Christa Mesnaric
Quelle: managerSeminare 98, Mai 2006, Seite 33 - 35 , 12958 Zeichen

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