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Pionier-Projekt ­agiles Zeitsystem

Heutzutage wird alles agil. Beim Maschinenhersteller Trumpf aus Ditzingen trifft das auch auf die Arbeitszeit zu. Das Unternehmen hat ein Jahresarbeitszeitkonto eingeführt. Das bedeutet: Steht gerade viel Arbeit an, wird mehr gearbeitet, geht es ruhiger zu und brauchen Mitarbeiter Zeit für sich, können sie die angesammelten Stunden wieder abfeiern. Dabei dürfen sie ihr Zeitkonto im Jahr auf bis zu 200 Stunden anwachsen und bis zu 100 Stunden ins Soll rutschen lassen. 'Die voranschreitende Digitalisierung, volatilere Märkte und kürzere Produktlebenszyklen erfordern noch mehr Flexibilität als bislang', begründet Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Trumpf-Geschäftsführung, das Modell. Zudem wolle man individuellen Bedarfen der Mitarbeiter entgegenkommen. Das 'agile Zeitsystem' – wie Trumpf es nennt – ist Teil eines neuen Beschäftigungspakts, zu dem auch eine Qualifizierungsoffensive sowie neue Regeln zum mobilen Arbeiten gehören, wonach Mitarbeiter rund 20 Prozent ihrer Arbeit mobil ableisten dürfen, sofern ihr Job dies zulässt. Laut Leibinger-Kammüller versteht das Unternehmen den Vorstoß als Pionier-Projekt: 'Wir probieren das jetzt mal. Wenn es nicht klappt, müssen wir ja nicht fünf Jahre warten, bis wir etwas korrigieren', äußert sich die Firmenchefin pragmatisch.
Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 224, November 2016
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