Management

Personalentwicklung bei Mintrop

Außenwirkung durch Innenschau

Jahr für Jahr heimsen die Tagungshotels von Maria und Harald Mintrop Preise ein. Die beiden Hoteliers sind sich sicher: Das Geheimnis ihres Erfolges liegt in einem vielschichtigen PE-Konzept, das neben der fachlichen auch die persönliche Entwicklung der Mitarbeiter sowie die Qualität der Zusammenarbeit forciert. Wichtigstes Vehikel: Kommunikation. Um sie zu fördern, werden jedes Jahr Mitarbeiter zu Gesprächsscouts ausgebildet.
Kostenfrei für Abonnent/innen von managerSeminare
Downloaden
In der Tagungshotellandschaft haben sie einen beneidenswerten Ruf – die beiden Hotels von Maria und Harald Mintrop: 'Mintrops Stadt Hotel Margarethenhöhe' und 'Mintrops Land Hotel Burgaltendorf' sind bei Gästen wie auch Kritikern beliebt. In schöner Regelmäßigkeit heimsen die in bzw. nahe Essen gelegenen Häuser Preise und Auszeichnungen ein – so etwa einen Doppelsieg mit Platz eins und zwei beim Wettbewerb der 'Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen'. Fragt man das Inhaberehepaar, worauf es den Erfolg zurückführt, so erhält man eine eindeutige Antwort: 'Auf jeden einzelnen unserer 100 Mitarbeiter!'

Solche Sätze führen zwar auch andere Firmenchefs im Munde. Die Mintrops aber nehmen sie ernst. Übermäßige Kontrolle und extrinsische Anreize haben Maria und Harald Mintrop längst der Mottenkiste unbrauchbarer Führungsinstrumente anheim gegeben. Solche Methoden führen aus Sicht der beiden bloß zu ineffizientem Aufwand, wechselseitigem Misstrauen und permanenter Unzufriedenheit.

Seit fünf Jahren verfolgen sie konsequent eine Personalentwicklungsstrategie, die darauf ausgerichtet ist, im Unternehmen eine vertrauensvolle Kultur zu etablieren, in der sich die Mitarbeiter sowohl fachlich als auch persönlich weiterentwickeln können und in der sie sich offen austauschen. Das Ziel: eine gute Zusammenarbeit, in der sich Konflikte nicht festfahren bzw. ausweiten können, sondern rasch gemeinschaftlich gelöst werden; zufriedene, eigenständig denkende und handelnde Mitarbeiter und – aus all dem resultierend – hohe Leistungsbereitschaft und Servicequalität.


Extras:
  • Gesprächsscout-Ausbildung: Was sich hinter dieser Maßnahme verbirgt

Autor(en): Michael Gestmann
Quelle: managerSeminare 134, Mai 2009, Seite 76-79
Wir setzen Analyse-Cookies ein, um Ihre Zufriedenheit bei der Nutzung unserer Webseite zu verbessern. Diese Cookies werden nicht automatisiert gesetzt. Wenn Sie mit dem Einsatz dieser Cookies einverstanden sind, klicken Sie bitte auf Akzeptieren. Weitere Informationen finden Sie hier.
Akzeptieren Nicht akzeptieren
nach oben Nach oben