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Personalentwicklung

Unternehmen haben aus der Krise nicht viel gelernt

​Die Corona-Krise war und ist für die meisten Unternehmen eine echte Bewährungsprobe. Aus ihr gelernt haben sie jedoch scheinbar noch nicht besonders viel – zumindest nicht, wenn es darum geht, Weiterbildung strategisch zu nutzen, um die eigenen Mitarbeitenden auf Veränderungen vorzubereiten. Das ist das Kernergebnis einer Studie des Beratungsunternehmens HRpepper und des Weiterbildungsanbieters Bitkom Akademie unter rund 400 Fach- und Führungskräften. So gab weniger als die Hälfte der Befragten an, das eigene Unternehmen setze aktuell Weiterbildungsmaßnahmen ein, um Beschäftigte zu befähigen, in Zukunft erfolgreich mit Veränderungen umgehen zu können. Und das, obwohl viele Mitarbeitende durchaus den Wunsch haben, sich zu qualifizieren und für künftige Herausforderungen zu wappnen. Darauf warten, dass ihr Arbeitgeber ihnen diesen Wunsch erfüllt, tun jedoch viele nicht. Ein Drittel der Mitarbeitenden nimmt das Zepter selbst in die Hand und verbringt seit Mitte März mehr Arbeitszeit damit, sich weiterzubilden. Dass knapp 90 Prozent dafür kostenfreie Online-Seminare nutzen, ist kaum verwunderlich. Das Budget für Weiterbildung wurde in den meisten Unternehmen nämlich in den vergangenen Monaten nicht erhöht. Im Gegenteil: In einem von fünf Unternehmen wurde das Budget sogar gekürzt – und damit laut dem Großteil der Befragten eindeutig an der falschen Stelle gespart. Rund zwei Drittel von ihnen sind nämlich davon überzeugt, dass die Bedeutung von Weiterbildung in den nächsten fünf Jahren noch weiter steigen wird. ​

69% der Fach- und Führungskräfte sind davon überzeugt, dass die Bedeutung von Weiterbildung in den nächsten fünf Jahren steigen wird.
Autor(en): Sarah Lambers
Quelle: managerSeminare 273, Dezember 2020
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