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Personalentwicklung

In vielen Unternehmen hakt es mit der Weiterbildung

Viele Unternehmen sind im Hinblick auf Qualifizierungsmaßnahmen derzeit nicht gut aufgestellt. Das ist das Kernergebnis einer Studie, für die der Stifterverband für die Deutsche Wirtschaft und das Beratungsunternehmen McKinsey & Company 550 Führungskräfte und Personalverantwortliche aus deutschen Unternehmen befragt haben. So gaben 70 Prozent von ihnen an, dass ihnen seit dem Ausbruch der Pandemie weniger Budget für Weiterbildung zur Verfügung steht. Und das, obwohl die Qualifizierung von Mitarbeitenden – besonders im Hinblick auf digitale Schlüsselqualifikationen wie „Digitale Interaktion“, „Digital Learning“ und „Digital Literacy“ – gerade jetzt im Fokus stehen sollte.

Erkannt haben das auch die Verantwortlichen: 84 Prozent von ihnen gaben an, das Thema Fort- und Weiterbildung stehe auf der Vorstandsagenda – sei also im eigenen Unternehmen als besonders wichtig und relevant in Krisenzeiten eingestuft worden. Nur an der Umsetzung scheint es vielerorts noch zu hapern. Und das liegt nicht nur am fehlenden Geld, um das sich 35 Prozent der Personalverantwortlichen ernsthaft Sorgen machen. Auch Zeit seitens der Beschäftigten deklarieren zwei von fünf Führungskräften als Mangelware – ebenso wie einige weitere Must-haves: Es fehlt die Kenntnis über bestehende bzw. benötigte Fähigkeiten im Unternehmen, es gibt kaum Analysetools zur Auswertung der Wirksamkeit von Qualifizierungsmaßnahmen und es mangelt an benötigter IT-Hardware.

Autor(en): Sarah Lambers
Quelle: managerSeminare 278, Mai 2021
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