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Persönlichkeitstests

Das neue Persönlichkeits-Profil DISG

Das Persönlichkeits-Profil DISG ist eine amerikanische Entwicklung und wird seit Anfang der 70er Jahre in über 30 Ländern eingesetzt. Dabei ist es kontinuierlich verbessert worden. Es gilt mit einer Anwenderzahl von rd. 70 Millionen neben dem MBTI weltweit als eines der erfolgreichsten Instrumente zur Persönlichkeits-Selbstanalyse. In einem eintägigen DISG-Trainer-Seminar, das auf dem DISG-Grundlagen-Seminar aufbaut, können Trainer für den Einsatz des Selbstanalyse-Instruments DISG autorisert werden. Zusätzlich steht Autorisierungs-Interessenten sowohl die Möglichkeit einer Supervision als auch einer Hospitation offen.
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Im Beitrag 'Neue Instrumente der Persönlichkeits-Analye' - MS Heft 11 / April - Juni 93 - hat Bernd Neuefeind vier weitgehend neue Instrumente der Selbstanalyse vorgestellt und miteinander verglichen - in alphabetischer Reihenfolge waren dies: Das Persönlichkeits-Profil DISG, das Hirn-Dominanz-Instrument (H.D.I.), der Myers-Briggs-Typen-Indikator (MBTI) und die Persönlichkeits-Struktur-Analyse (PSA).

Neuefeind hat dabei in seiner ganz bewußt als subjektiv bezeichneten Skalierung dem Instrument DISG den höchsten Wert zuerkannt. Dabei ist zu berücksichtigen, daß alle Bewertungen, selbst wenn die Vergleichsmaßstäbe explizit dargestellt und sogar objektivierbar sind, immer einer subjektiven Beeinflussung unterliegen. Umso mehr erscheint es interessant, die bereits angekündigte, aber seinerzeit noch nicht vorliegende Neuerscheinung des deutschen Grundlagenwerkes von DISG in seinen Grenzen und Möglichkeiten hier vorzustellen. Im April 1993 im GABAL-Verlag erschienen, dürfte das neue Buch zur DISG-Persönlichkeits-Selbstanalyse für die persönliche Entwicklung von Menschen, aber auch für die Personal- und Organisations-Entwicklung in Unternehmen einen wertvollen Beitrag leisten.

Die Buchstaben D-I-S-G stehen für die vier Begriffe / Verhaltens-Stile: Dominanz (D), Initiative (I), Stetigkeit (S), Gewissenhaftigkeit (G). Die DISG-Selbstanalyse stellt nun fest, mit welchen Anteilen an jedem Quadranten die einzelne Persönlichkeits-Struktur gekennzeichnet wird. Eine wichtige Erkenntnis ist, daß jeder der vier Quadranten bzw. Buchstaben in der individuellen Persönlichkeits-Struktur vorhanden ist, allerdings meist in unterschiedlicher Intensität. Bei der graphischen Darstellung ergibt sich dann eine 'typische' Kurve, die zwar auch individuell ist, jedoch - wie auch bei anderen Modellen - durch eine Reihe von idealtypischen Ausprägungen recht gut in allgemeiner Form beschrieben werden kann…
Autor(en): Prof. Dr. Hardy Wagner
Quelle: managerSeminare 12, Juli 1993, Seite 16-19
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