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Persönlichkeitsentwicklung

Der Jahreswechsel ist die Zeit der großen Pläne. Doch werfen wir unsere Vorhaben oft schon im Januar über den Haufen. Immer noch führen wir nicht das Leben, das wir gerne hätten. Immer noch sind wir nicht der, der wir gern wären. Verantwortlich dafür machen wir meist die Umstände. Zu Unrecht, findet Stefan Merath.

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Wie jedes Jahr sitzen wir zwischen Weihnachten und Neujahr über unserer Jahresplanung. Auf unserer Liste stehen Ziele wie Sport machen, mehr Zeit mit den Kindern verbringen, zehn Prozent mehr Umsatz und Gewinn machen, Urlaub auf den Malediven, ein CRM-System einführen, regelmäßige Mitarbeitergespräche führen, den Dachboden aufräumen, die Buchhaltung optimieren, einen Porsche kaufen ... Wenn aber das Jahr beginnt, dann beschwert sich Kunde X, Mitarbeiter Y macht nur Fehler und der Banker Z will mal wieder die Kreditlinie kürzen. Und schon stecken wir wieder im täglichen Wahnsinn. Was fällt dem zum Opfer? Zuerst die Kinder. Dann der Sport. Kurz: das, was uns wirklich wichtig ist.

Leider machen wir uns selten in aller Deutlichkeit klar, was für uns wesentlich ist. Wir müssten dazu zwei Schritte zurücktreten und uns etwas Essenzielles vor Augen halten: Wir planen nicht das Jahr. Wir planen unser Leben. Wenn wir uns das klar machen, dann stellen sich automatisch die entscheidenden Fragen: Wie wollen wir leben? Und was wollen wir in unserem Leben erreichen?

Es kann mir niemand erzählen, dass er in seinem Leben zehn Prozent mehr Gewinn erreichen oder ein CRM-System einführen will. Eine wahrhaftige Antwort finden wir nur, indem wir uns künstlich in eine Situation versetzen, von der aus wir rückblickend unser Leben einschätzen. Typischerweise stellt man sich dazu seine Todesstunde oder seinen 90. Geburtstag vor und überlegt rückblickend, was einem an seinem Leben wertvoll erschien. Wer damit nicht zurechtkommt, kann sich ersatzweise fragen: Wenn ich jetzt, in diesem Moment, sterben würde, was hat mein Leben bisher wertvoll gemacht?

Autor(en): Stefan Merath
Quelle: managerSeminare 166, Januar 2012, Seite 40 - 42 , 11366 Zeichen

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