News

Persönliche Zufriedenheit 

Selbstdisziplin ist nicht immer gut

Selbstdisziplin und -kontrolle gelten als wichtige Voraussetzungen für den persönlichen Erfolg – sei es im Job oder privat. Doch insbesondere Personen, die eher aus dem Bauch heraus Entscheidungen treffen, sollten sich nicht immer zur Selbstdisziplin zwingen. Zu dieser Erkenntnis sind Wissenschaftler der Wirtschaftsuniversität Wien sowie der Universitäten Köln und Zürich nach der Auswertung von elf Studien mit rund 3.000 Teilnehmenden gekommen. Kernergebnis: Strenge Selbstkontrolle führt nicht immer zu mehr Zufriedenheit mit einer Entscheidung. Insbesondere intuitiv handelnde Menschen haben leicht das Gefühl, sich selbst gegenüber untreu zu werden, wenn sie diszipliniert handeln. „Menschen, die sich bei Entscheidungen eher auf ihr Gefühl verlassen, empfinden sich selbst beim Verzichten weniger authentisch. Sie haben das Gefühl, ihre Bedürfnisse zu unterdrücken und sich damit selbst zu betrügen. Paradoxerweise bedeutet demnach für sie der Verlust der Selbstbeherrschung gleichzeitig Selbstfindung. Umgekehrt sehen Menschen, die sehr rational entscheiden, Selbstbeherrschung als Rezept zum Glücklichsein“, erläutert Studienautor Michail Kokkoris.
Autor(en): Marie Pein
Quelle: managerSeminare 258, September 2019
Wir setzen mit Ihrer Einwilligung Analyse-Cookies ein, um unsere Werbung auszurichten und Ihre Zufriedenheit bei der Nutzung unserer Webseite zu verbessern. Bei dem eingesetzten Dienstleister kann es auch zu einer Datenübermittlung in die USA kommen. Ihre Einwilligung bezieht sich auch auf die Erlaubnis, diese Datenübermittlungen vorzunehmen.

Wenn Sie mit dem Einsatz dieser Cookies einverstanden sind, klicken Sie bitte auf Akzeptieren. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung und den damit verbundenen Risiken finden Sie hier.
Akzeptieren Nicht akzeptieren
nach oben Nach oben