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Zwischen Boston-Consulting und Birkenbihl

Performance Improvement

Im Zuge der Return-on-Investment-Diskussionen von Bildungsmaßnahmen rückt ein US-amerikanischer Ansatz in Deutschland verstärkt ins Blickfeld: Performance Improvement. Was aber verbirgt sich hinter dem Ansatz, der sich zwischen den Koordinatenachsen Managementberatung und Training bewegt?

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Geht es um betriebliche Qualifizierung und Weiterbildung, ist eines sicher: So wie es heute ist, wird es nicht bleiben. Outsourcing, Schrumpfung der Budgets für Personalentwicklung, “Learning on the Job” statt Seminarveranstaltungen sowie die verstärkte Überprüfung und Infragestellung bestehender Trainingsangebote setzen die Personalentwicklung unter Druck. Eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht. So verwundert es nicht, dass bei der Suche nach Lösungen ein Ansatz ins Blickfeld rückt, der genau die oben genannten Problembereiche fokussiert: der aus den USA stammende “Performance Improvement”-Ansatz.

Was aber steckt hinter diesem Konzept, dessen Name jeden Widerspruch zu verbieten scheint - denn wer würde sich schon gegen die Steigerung von Leistung wenden? Wie es bei vielen gängigen Beratungskonzepten der Fall ist, ist auch die Methodik Performance-Improvement (PI) keine jüngst zutage getretene himmlische Offenbarung, die nun alle Welt in ihren Bann zieht. Die Anfänge liegen bis zu 40 Jahren zurück: Damals erkannten einige von Behaviourismus-Begründer Burrhus F. Skinner beeinflusste Bildungsforscher in den USA, dass mehr Training nicht unbedingt zu besseren Arbeitsergebnissen führt. Sie stellten daraufhin Überlegungen an, wie sie heute fast auf jedem Weiterbildungskongress auf der Tagesordnung stehen: Wie lassen sich Qualifizierungsmaßnahmen an Geschäftszielen ausrichten?

Extras:

  • Literatur und Links zum Thema Performance Improvement.
  • Performance Improvement auf einen Blick: Die Kernelemente des Ansatzes.
  • PI: Konsequenzen für Trainer.

Autor(en): Edgar Wang
Quelle: managerSeminare 85, April 2005, Seite 18 - 24 , 18720 Zeichen

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