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Pencasts als Trainingstool

Neuer Zwitter aus Podcast und Videocast

Der Bammentaler Trainer und Coach Hans-Jürgen Walter hat ein neues digitales Format entdeckt: Es nennt sich Pencast und ist eine Mischform aus auditivem Pod- und visuellem Videocast. Hergestellt werden Pencasts mit einem multifunktionalen Kugelschreiber der US-amerikanischen Firma Livescribe: einem SmartPen. Das Schreibwerkzeug, für das sich wohl auch ein Agent 007 erwärmen könnte, wartet mit einer diskret eingebauten Kamera, einem Mikrofon und einem Minicomputer auf. Man kann mit dem Stift also gleichzeitig schreiben, das Geschriebene während des Schreibens aufzeichnen und Umfeldgeräusche (Stimme) aufnehmen. Der integrierte Computer speichert die Daten, die sich anschließend auf einen Internetserver downloaden lassen, wo sie – ähnlich einem YouTube-Video – zur Verfügung stehen. Hauptzielgruppe für den Hochleistungs­kulli sind Studenten, die Vorlesungen mitschreiben müssen. 'Dabei ist das Tool auch als Trainingstool sehr gut geeignet', findet Walter. Er selbst setzt Pencasts ein, um komplexe Sachverhalte und Modelle zu verdeutlichen – z.B. das Wertequadrat von Hellwig oder den menschlichen Modellierungsprozess des NLP. In den Kurzbeiträgen sieht man dann, wie Walter das Modell grafisch aufzeichnet, während er es erklärt. Vorteil gegenüber klassischen Videocasts: Ein Pencast ist weniger aufwendig und preisgünstiger zu erstellen. 'Dass die Beiträge nicht perfekt und durchgestylt daherkommen, macht sie für Lerner interessant', meint Walter.  A Infos unter http:// und http://www.visionintoaction.de.

Autor(en): (jum)
Quelle: managerSeminare 139, Oktober 2009
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