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Outplacement-Alternative: Studium statt Abfindung

Als Alternative zum herkömmlichen Outplacement offerieren die akademie schönbühl aus Lindau, die Fachhochschule Kempten, die AKAD Privat-Hochschulen, Stuttgart, sowie das mit der FH Kempten verbundene Internationale Hochschulinstitut Lindau (IHL) voraussichtlich ab Oktober/November 2003 einen neuen FH-Studiengang zum Diplom-Kaufmann. Dahinter steckt die Idee, dass Mitarbeiter mittels einer vom Unternehmen finanzierten Fortbildung sowohl sozialverträglicher als auch kostengünstiger freigesetzt werden können als mit einer Abfindungszahlung, obgleich das Studium immerhin 21.500 Euro kosten soll. Dafür kommt es aber den Bedürfnissen der Entlassenen in besonderer Weise entgegen: Mit zwei Jahren ist der Studiengang deutlich kürzer als ein herkömmliches BWL-Studium und teilnehmen können auch Personen ohne allgemeine Hochschulreife. Der Unterricht wird ergänzt durch Projektarbeiten in Unternehmen, wodurch die Studierenden in engem Kontakt zum Arbeitsmarkt bleiben. Es gibt es ein umfangreiches Coachingangebot und Bewerbungstraining. Und außerdem wird das Hauptstudium berufsbegleitend absolviert - hat der Absolvent zwischenzeitlich eine neue Stelle gefunden, kann er also dennoch seinen Abschluss machen.

Das in drei Trimester gegliederte Grundstudium findet an der akademie schönbühl und dem IHL statt. Im modular aufgebauten Hauptstudium, das an den AKAD Privat-Hochschulen stattfindet, erwarten die Studiosi dagegen neben Präsenzblöcken auch Phasen des Online-Unterrichts sowie Zeiten, in denen sie mittels Studienbriefen lernen. Je nach Thema des jeweiligen Moduls fallen die Anteile der einzelnen Lernformen unterschiedlich aus. Die Träger verhandeln zurzeit über eine Förderung des Modells durch die öffentliche Hand.
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