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Auf den Standpunkt kommt es an

Organisationsaufstellung

Was in Aufstellungen geschieht, erscheint auf den ersten Blick merkwürdig: Da stehen Menschen im Raum, die andere, ihnen völlig unbekannte Personen repräsentieren und dabei ähnliches empfinden wie diese Personen. Das ist weder Zauberei noch Esoterik, sondern ein Ansatz, der derzeit immer mehr Anwender findet: die Organisationsaufstellung. Was aber steckt dahinter und wie wird man eigentlich Aufstellungsleiter?

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“Zuerst waren sie skeptisch. Dann merkten sie, dass sie hier ein Mittel zur Hand haben, das ihnen dabei hilft, Komplexität in den Griff zu bekommen - und waren begeistert.” Jan Schlüter, zuständig für die Managemententwicklung bei Volkswagen, Wolfsburg, und Programmmanager der VW-Coaching GmbH, erinnert sich, wie die Führungskräfte des Autokonzerns reagierten, als sie vor zweieinhalb Jahren im Rahmen eines neuen Gruppencoaching-Programms zum ersten Mal mit einem Ansatz konfrontiert waren, der sich in der Weiterbildungsszene derzeit zunehmender Beliebtheit erfreut: der systemischen Aufstellung bzw. Organisationsaufstellung.

Mitte der 80er Jahre entwickelte der Psychotherapeut und Theologe Bert Hellinger das Aufstellungsverfahren zum Einsatz in der Familientherapie, und gut zehn Jahre später wurde es - maßgeblich durch den Wieslocher Systemberater und -therapeuten Dr. Gunthard Weber - auf den Bereich der Organisationsentwicklung übertragen. Dabei ist der Begriff Aufstellung ganz wörtlich zu verstehen. Der Ansatz beruht nämlich im Wesentlichen darauf, dass ein Beziehungssystem und die oft unbewussten Verflechtungen darin mit Hilfe von frei im Raum positionierten Stellvertretern rekonstruiert wird.

Bei einer Organisationsaufstellung wählt die Person, die ein Anliegen hat, aus einer Gruppe neutraler Personen Repräsentanten für Kollegen, Vorgesetzte, Kunden usw. aus, die mit ihrem Problem in Verbindung stehen. Auch abstrakte Aspekte wie “das Projekt” oder “das Ziel” können aufgestellt werden. Der Aufstellende positioniert die Stellvertreter, ohne lange nachzudenken, so im Raum, dass die Konstellation sein inneres Bild der Situation widerspiegelt. Nähe und Distanz, Aus- und Blickrichtung der Repräsentanten geben dann Hinweise auf den Zustand des beruflichen Beziehungssystems.

Extras:

  • Marktübersicht: 18 Fortbildungen zum Organisationsaufsteller.
  • Versuchsanleitung: Inszenieren Sie Ihre persönliche Aufstellung.
  • Info-Kasten: Aufstellungsformen im Vergleich.

Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 66, Mai 2003, Seite 60 - 69 , 42953 Zeichen

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