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Unter Quotendruck

Öffentlich finanzierte Weiterbildung

Anbieter öffentlich finanzierter Weiterbildungen schlafen dieser Tage schlecht: Die Mittel sind gekürzt, neue Spielregeln für die Förderung beruflicher Weiterbildung sind im Entstehen. Was auf die Weiterbildner zukommt und wie sie sich rüsten, hat managerSeminare erfragt.

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von managerSeminare

Es wird diskutiert, und zwar heiß. Ein Teil der Weiterbildungsbranche befindet sich zwischen Schwebe- und Alarmzustand: Wer Qualifizierungen für Arbeitslose anbietet, sieht dieser Tage mit Sorge in Richtung Nürnberg. Der Grund: Die dort ansässige Bundesanstalt für Arbeit (BA) spart. Sie will Arbeitslose schneller und effizienter wieder in Lohn und Brot bringen und setzt verstärkt auf die Vermittlung von Arbeitslosen - beschnitten wird dafür die Förderung der beruflichen Weiterbildung. Die Grundlage für die Einschnitte bilden die am 1. Januar 2003 in Kraft getretenen Gesetze für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt, mit denen die Qualifizierung Arbeitsloser neu geregelt wird. Nicht gerade zur Freude jedes Weiterbildungsanbieters.

Diskussionsstoff liefert beispielsweise die Einführung von Bildungsgutscheinen für Arbeitslose mit Qualifizierungsbedarf. Die Gutscheine ermöglichen den Arbeitslosen die freie Wahl eines Bildungsanbieters. Ziel ist, den Wettbewerb zwischen den Anbietern anzukurbeln, also Bedingungen zu schaffen, wie sie auf dem privaten Bildungsmarkt üblich sind, und damit die Qualität der Weiterbildung zu erhöhen.

Für die betroffenen Bildungsanbieter bedeutet die Einführung der Gutscheine Mehraufwand, z.B. um Teilnehmer für ihre Maßnahmen zu gewinnen. So sind sie stärker als zuvor bei der Beratung der Arbeitslosen gefordert. “Da die Arbeitsämter nur noch hinsichtlich des Bildungsziels beraten, müssen die Bildungsträger beraten, welche Module die richtigen sind und wie sie kombiniert werden können”, erklärt Peter Littig, Direktor Bildungspolitik und Strategie bei der Stuttgarter Dekra-Akademie. Er beziffert den dadurch entstehenden personellen Mehraufwand auf 20 Prozent.

Extras:

  • Info-Kasten: Die neuen Herausforderungen der Weiterbildner.

Autor(en): Andrea Engel, Nicole Bußmann
Quelle: managerSeminare 65, April 2003, Seite 51 - 54 , 14450 Zeichen

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