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Neues Tool

Führungsqualität umfassend messen

Wie steht es um die Führungsqualität im Unternehmen? Detailliert beantworten will diese Frage ein neues Instrument der 100 Persent GmbH aus Rottenburg. Michael Kohlhaas, Geschäftsführer des Dienstleisters für Personal- und Organisationsentwicklung, hat das Tool gemeinsam mit Professor Dr. Michael Lichtlein von der Universität Coburg entwickelt und bringt es unter dem Namen 'Führungsbarometer' auf den Markt. Mit dem Instrument lassen sich, so Kohlhaas, per Befragung von Führungskräften und Mitarbeitern alle wichtigen Parameter der Führungsqualität im Betrieb erfassen. Das Besondere daran: 'Erfasst werden nicht nur Dimensionen, die in der Person der Führungskraft liegen, sondern auch Elemente auf der Ebene der Organisation', sagt Kohlhaas.

Es geht neben Führungskompetenzen und der Zufriedenheit der Mitarbeiter mit der Führung also auch um die Führungsgrundlagen und -prozesse in der Organisation, um Werte, Zielsetzungen und Feedback-Strukturen, die möglicherweise optimales Führungsverhalten verhindern, selbst wenn die einzelne Führungskraft ausreichend kompetent ist. Sind den Führungskräften beispielsweise die Ziele des Unternehmens klar? Gibt es HR-Strukturen und Prozesse, die die erwünschte Führungskultur stützen? Solche Fragen soll das Verfahren beantworten. Die Bearbeitung der Fragebögen seitens der Führungskräfte nimmt etwa 35 Minuten in Anspruch, aufseiten der Mitarbeiter 15 bis 20 Minuten. Das Verfahren ist ebenso in einer Online- wie auch Papier-Version durchführbar, die Auswertung erfolgt automatisch. Die grafische Aufbereitung (Mitarbeiter- und Führungskräfte-Einschätzungen werden z.B. einander gegenübergestellt) zeigt den Status quo. Mit dem Instrument will Kohlhaas die punktgenaue Verbesserung der Führungsqualität im Betrieb unterstützen. Die Kosten des Einsatzes hängen von der Unternehmensgröße ab: Bei Unternehmen bis 100 Mitarbeiter betragen sie rund 3.000 Euro. Nach einer Einweisung in die Handhabung soll das Tool laut Kohlhaas auch selbstständig eingesetzt werden können – von Personalern im Unternehmen und von Coachs und Beratern, für die es demnächst Anwenderschulungen geben soll.
Autor(en): (jum)
Quelle: managerSeminare 170, Mai 2012
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