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Neues Fortbildungskonzept für Berater

Einblicke in das Leben der anderen

Bei der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) gibt es ein neues Fortbildungskonzept: Leistungsstarke Mitarbeiter dürfen Fremdluft schnuppern. Sie bekommen die Möglichkeit, zwischen neun und zwölf Monate in einem Partner­unternehmen der BCG zu arbeiten – und dort etwas ganz anderes zu tun, als zu beraten, zum Beispiel: eine neue Abteilung aufzubauen oder eine neue Strategie umzusetzen. Allerdings keine, die das Consulting-unternehmen zuvor entwickelt hätte, denn, so Personalchef Christian Krammer: 'Das Programm läuft unabhängig von unseren Beratungsprojekten.'

Die Idee dahinter: Der freiwillige Jobwechsel soll den Consultants die Möglichkeit bieten, auch die andere Seite der Arbeitswelt besser kennenzulernen. Sie sollen ihren Horizont erweitern und die tägliche Arbeitspraxis in Firmen erleben, die anders ticken, als sie es gewohnt sind. Als Beispiel nennt Krammer die Teamzusammensetzung, die in vielen Nichtberatungsfirmen tendenziell bunter sei als bei den Consultants, etwa, was das Alter angeht, aber auch das Ausmaß an Motivation, das die einzelnen Teammitglieder an den Tag legen. Wie die Mitarbeiter in den Gastunternehmen auf ihren Interim-Chef oder -Kollegen aus der Consulting-Branche reagieren, wird sich erst noch zeigen müssen. 'Das Programm Client Secondment ist gerade erst an den Start gegangen', sagt Krammer. Da fehlen bislang aussagekräftige Erfahrungswerte. Immerhin: Die Idee wird von den Unternehmen positiv aufgenommen. Weitere Infos unter www.loopline-systems.com
Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 215, Februar 2016
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