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Neuer Check-up: Damit Arbeit nicht zum Albtraum wird

Deutschlands Angestellte ächzen unter steigendem Arbeits- und Verantwortungsdruck. Die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz haben sich in den vergangenen Jahren vervielfacht. Doch im Gegensatz zu körperlichen Stressoren wie Lärm und schlechter Luft zollen die Unternehmen den Auslösern von psychischen Erkrankungen immer noch zu wenig Aufmerksamkeit - mit dem Resultat, dass sich das Betriebsklima verschlechtert, dass Ausfallzeiten zunehmen und die Qualität der Arbeit leidet. Davor jedenfalls warnt die TÜV Industrie Service GmbH, München, die ein neues Tool zur Ermittlung von betriebsinternen Stressfaktoren entwickelt hat, den so genannten Balance Check. Dieser fußt auf einem Fragebogen, der sich aus elf Themenblöcken wie 'mengenmäßige Arbeitsanforderungen', 'sozialer Rückhalt', 'Mitsprachemöglichkeiten' und 'Handlungsspielraum' zusammensetzt, die jeweils mit vier spezifischen Fragen abgeklopft werden. Dabei werden die Mitarbeiter nicht nur gefragt, wie die Situation ist, sondern auch, wie sie sie empfinden. Es kommt schließlich vor, dass dem einen ein hohes Arbeitspensum schwer zu schaffen macht, während der andere erst richtig auf Touren kommt, wenn sich die Akten auf seinem Schreibtisch türmen und das Telefon Sturm klingelt.

Unterschiedlich sind indes auch die vom TÜV vorgeschlagenen Lösungsansätze: von der Betreuung einzelner Mitarbeiter durch einen Arbeitspsychologen bis hin zu betrieblichen Organisationsveränderungen, wenn sich Beschwerden häufen. Diese Veränderungen müssen laut TÜV noch nicht einmal aufwendig sein. So kann unter Umständen schon ein Schwarzes Brett helfen, den Angestellten das ungute Gefühl zu nehmen, schlecht informiert zu sein. Durchgeführt wird der Check-up zurzeit ausschließlich von den Beratern des TÜV - die den Firmen bei Bedarf auch bei der Suche nach Lösungsmöglichkeiten zur Seite stehen. Geplant ist allerdings, den Fragebogen interessierten Betrieben zukünftig gegen eine Schutzgebühr zur Verfügung zu stellen.
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