Führung

Musterbruch
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Labs als Inhouse-­Gegenkulturen

Jedes größere Unternehmen muss eines haben – ein Lab. Dort sollen die Innovationen hervorgebracht werden, die das Unternehmen überlebensfähig machen. Doch diese Labs sind ein Konstruktionsfehler, sind Dirk Osmetz und Stefan Kaduk überzeugt. Statt losgelöst vom Kern zu arbeiten, müssten sie im Zentrum der Wertschöpfung verankert sein. Ein Sozialexperiment in einem indischen Dorf zeigt warum.
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Inhalt:
  • Lego, Post-its & Co.: Stärken und Schwächen von Labs in Unternehmen
  • Skaten in Indien: Was sich von Janwaar Castle lernen lässt
  • Implantierte Gegenkultur: Irritationen garantiert
  • Kluge Rahmengebung: Abwarten und entstehen lassen

Zentrale Botschaft:
Um überlebensfähig zu sein und zu bleiben, brauchen Unternehmen Innovationen. Um diese zu ermöglichen, sind viele Unternehmen dazu übergegangen, so genannte Labs zu gründen, ausgelagerte Units, in denen experimentiert und gesponnen werden darf. Ein guter Ansatz, der aber einen Pferdefuß hat: Die Anbindung ans Kerngeschäft fehlt, nicht selten entstehen zwei Organisations- und Kulturwelten, die sich gegenseitig nicht wertschätzen können. Der Ausweg besteht darin, Labs nicht auszugründen, sondern im Gegenteil direkt ins Zentrum der Wertschöpfung zu platzieren. Am Beispiel eines Skateparks in Indien werden die Prinzipien eines kontinuierlich einwirkenden Störfaktors erläutert, die als Parallele für das Implantat eines Labs in Unternehmen dienen können.
Extra: 
  • Das ideale Lab
Autor(en): Stefan Kaduk, Dirk Osmetz
Quelle: managerSeminare 271, Oktober 2020, Seite 18-21
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