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Weiterbildung für Weise

Mentoring

Gerade sehr erfahrene Führungskräfte zeigen sich oft weiterbildungsunwillig. Sich ins Seminar zu setzen, kommt für viele nicht in Frage. Einer Weiterbildungsmethode steht das Gros von ihnen jedoch aufgeschlossen gegenüber: dem Mentoring. Im Tandem aus Alt und Jung lernt nämlich nicht nur die Nachwuchskraft, sondern auch der Mentor.

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Sie sind besonders qualitätsbewusst, vorausschauend und zuverlässig. Gleichzeitig sind sie aber auch eher unflexibel, weniger teamfähig und oft lernunwillig. Dieses durchwachsene Zeugnis haben jüngst 800 norddeutsche Betriebe älteren Fach- und Führungskräften  ausgestellt. Befragt wurden sie von der IHK Osnabrück-Emsland für die Studie „Generation Erfahrung“. Besonders die geringe Weiterbildungsbereitschaft der Älteren könnte laut Studienautoren künftig zum Problem werden. Unternehmen, deren zunehmend ältere Beschäftigte sich nicht kontinuierlich weiterbilden, verlieren an Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit, so ihre Warnung.

Vor diesem Hintergrund lohnt sich der Blick auf eine Weiterbildungsmethode, der die Altvorderen besonders aufgeschlossen gegenüber stehen: dem Mentoring. Im Tandem aus Alt- und Jung – das wird leicht übersehen – lernt nämlich nicht nur die Nachwuchskraft, sondern auch der Mentor. Der Lernprozess ist keine Einbahnstraße. Mentoring ist auch Weiterbildung für den Mentor.

Warum ältere Fach- und Führungskräfte sich zwar nicht ins Seminar setzen wollen, hingegen aber bereit sind, einer Nachwuchskraft über einen längeren Zeitraum – in der Regel ein Jahr – beratend zu begleiten, mit ihr etwa die Strukturierung der eigenen Arbeit, die relevanten Spielregeln im Job oder auch Fachthemen zu diskutieren, hat mehrere Gründe. Eine wichtige Rolle spielt die erwartete Belohnung.

Da spätestens ab der mittleren Führungsebene durch eine Qualifizierungsmaßnahme keine Karrieresprünge mehr zu erwarten sind, ist der persönliche Anreiz teilzunehmen oft gering. Im Mentoring-Prozess winkt dagegen eine durchaus reizvolle Belohnung – soziale Anerkennung. Der Mentor tauscht Erfahrung gegen Wertschätzung.


Extras:

  • Begriffsklärung: Mentor, Pate, Berater, Coach – Wer macht was?
  • Von Fachwissen-Upgrade bis Feedback: Die Nutzenaspekte des Mentoring für den Mentor
  • Kontakte für potenzielle Mentoren: fünf kommentierte Informationsquellen im Internet
  • Literaturtipps: Hinweis auf einen Fachartikel und Kurzrezension eines Buches zum Thema Mentoring

Autor(en): Nele Haasen
Quelle: managerSeminare 122, Mai 2008, Seite 70 - 75 , 15605 Zeichen

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