Wissen

Managerkrankheit Zeitmangel

Und immer läuft die Zeit davon ...

Die Seuche heißt Arbeitsverdichtung, das Symptom ist Stress und das Medikament, das dafür seit Jahrzehnten verordnet wird, nennt sich Zeitmanagement. Wer sich gut organisiert und vernünftig mit seinen Energien umgeht, schafft sein Pensum, ohne dabei unter die Räder zu kommen – so das Wirkversprechen. Ist diese Pille noch zeitgemäß?
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Inhalt:
  • Zeitmanagement in den 1980ern: Schneller, höher, weiter
  • Historische Wende: Warum aus Time Management Life Management wurde
  • Erkenntnis: Viele sogenannte Zeitprobleme haben andere Ursachen
  • Die Stunde der Planungsmuffel: Wieso die bisherigen Stiefkinder des Zeitmanagements in der neuen Arbeitswelt aufatmen dürfen
  • Keine Sache für einen: Warum Zeitmanagement sozialer werden muss

Zentrale Botschaft:

Die Zeit optimieren: Das war lange eine Art Volkssport der arbeitenden Bevölkerung. Jahrzehnte lang vermittelten Trainer Tipps und Tricks, um aus den 24 Stunden, die jeder Tag hat, „mehr“ herauszuholen – und dabei auch noch die optimale Lebensbalance zu halten. Trotzdem nahm der Stress ständig zu. Die ersehnte Work-Life-Balance ist für viele bis heute ein ferner Traum. Kritiker glauben: Das Zeitmanagement mit seinem Fokus auf den Einzelnen, der seine Zeit und sich selbst optimieren soll, schießt am Ziel vorbei. Was es braucht, ist eine neue, soziale Form des Zeitmanagements.

Extras:

  • Ein Interview mit einem Zeitforscher über Zeitmanagement in der modernen Arbeitswelt
  • Zeitmanagement-Essentials im Überblick
  • Literaturtipps
Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 211, Oktober 2015, Seite 62-69
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