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Manager-Stimmungsbild

Unzufriedenheit mit Karriereförderung

Die große Mehrheit der deutschen Führungskräfte fühlt sich bei der Entwicklung ihrer Karriere von ihrem Arbeitgeber vernachlässigt. Das ist das zentrale Ergebnis einer gemeinsamen Studie des Führungskräfte Instituts (FKI) und der Bertelsmann Stiftung. Lediglich ein Drittel der 375 befragten Manager gab an, dass das Unternehmen ihren internen Aufstieg 'mehr oder weniger aktiv fördert'. Auf den ersten Blick erstaunlich: Obwohl es in kleineren Unternehmen naturgemäß eher weniger Aufstiegschancen gibt, sind Führungskräfte in Firmen mit bis zu 2.000 Mitarbeitern etwas zufriedener mit ihrer Karriereförderung als Führungskräfte in Großunternehmen. Das könnte mit dem Fach- und Führungskräftemangel zusammenhängen, den kleine und mittlere Unternehmen bereits stärker spüren. 'Durch systematische Karriere­förderung lässt sich die Attraktivität als Arbeitgeber erheblich steigern', erklärt Ludger Ramme, einer der Geschäftsführer des FKI. Trotz der von vielen monierten Fortkommensförderung sind die meisten Befragten mit der Anerkennung, die sie für ihre Arbeit ernten, zufrieden. Mehr als drei Viertel gaben an, dass ihre Leistungen im Unternehmen wertgeschätzt werden. Auch fühlt sich, anders als man anhand der aktuellen Diskussion über Burnout vielleicht vermuten würde, die Mehrheit der Führungskräfte nicht überbelastet. Knapp zwei Drittel der Umfrageteilnehmer können ihr Privat- und Berufsleben gut miteinander ver­einbaren, nahezu ebenso viele halten ihre Belastungssituation in Bezug auf ihre Position für angemessen.
Autor(en): (ama)
Quelle: managerSeminare 178, Januar 2013
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