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Wie ehrlich sind Ihre Mitarbeiter?

Lügen im Büro

Sie schummeln, mogeln, tricksen, verbiegen... Mit der Wahrheit nehmen es die Deutschen nicht sonderlich genau, wie eine aktuelle Studie zeigt. Vor allem im Büro wird gelogen, bis sich die Balken biegen. Das schadet nicht nur dem Unternehmen, sondern auch dem Ansehen der Führungskräfte. Denn gerade diese haben oft schlechte Antennen für Lügen. Günther Beyer zeigt, wie man sich gegen Täuschungen schützt.


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Es ist kaum zu glauben: Die Deutschen lügen im Schnitt 200 Mal pro Tag. Das macht rund eine Lüge alle fünf Minuten. Insbesondere im Büro wird geschwindelt, geschmeichelt und geschummelt, was das Zeug hält. Das haben Forscher der britischen Keele University in einer aktuellen Studie herausgefunden, für die sie allein in Deutschland 2.500 Personen interviewten.

Ein Grund für ein permanent schlechtes Gewissen? Keinesfalls. Denn ein Großteil dieser Lügen sind so genannte weiße Lügen - also Unwahrheiten, die aus Höflichkeit oder Rücksicht bemüht werden. Schon mit einem „Danke, gut“ auf die Frage „Wie geht es Ihnen?“, wenn man sich eigentlich elend fühlt, fängt die Scharade an. Doch welcher Chef möchte schon etwas über das Hüftleiden seines Mitarbeiters hören, wenn er sich nach dessen Befinden erkundigt? Ihm geht es vielmehr darum, Hemmschwellen abzubauen und das Geschäftsgespräch einzuleiten. In die Kategorie der weißen Lügen fällt auch die Antwort des Abteilungsleiters, der zu seinen verhassten Kollegen sagt: „Ich stecke bis über beide Ohren in Arbeit“ statt: „Ich habe wirklich keine Lust, mit Euch Langeweilern und Schleimern Mittagessen zu gehen“.

Diese kleinen Lügen bewirken in den meisten Fällen das gleiche, wie kleine Geschenke: Sie erhalten die Freundschaft, beugen Aggressionen und schlechter Stimmung vor, und schaffen somit die Grundlage für ein harmonisches Miteinander.

Ganz im Gegensatz zu den „schwarzen Lügen“. In diese Kategorie fallen all jene Unwahrheiten, die allein dem Vorteil des Lügners oder dem Nachteil eines anderen dienen. Man vertuscht eigene Fehler, verbreitet Ammenmärchen über den ungeliebten Kollegen, schreibt sich Erfolge zu, die ein anderer eingefahren hat oder verspricht, was man nicht zu halten gedenkt.

Extras:

  • Signale der Lüge: Wie Täuschungsversuche anhand von Sprache, Stimme und Körpersprache erkannt werden können.
  • Umfrage: Wann und weshalb im Business gelogen wird - die Meinung der Leser von managerSeminare.
  • Service: Hinweis auf zwei Seminare über Lügenstrategien sowie auf zwei Bücher und einen Artikel zum Thema.

Autor(en): Günther Beyer
Quelle: managerSeminare 117, Dezember 2007, Seite 28 - 34 , 15005 Zeichen
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