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Avatarbasiertes Coaching

Lösungssuche mit Stellvertreter

Weltweit entwickeln Coaching-Experten und Software­entwickler virtuelle Coaching-Welten. Die ersten sind bereits einsatzbereit. In ihnen treffen sich Coachs und Klienten als Avatare. Wie avatarbasiertes Coaching funktioniert und warum die Lösungssuche in der virtuellen Welt manchmal einfacher ist als in der realen.

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Der Veränderungsprozess, den der Klient verantwortet, ist ein Großprojekt. Als Geschäftsführer leitet er acht Organisationseinheiten, aus denen sechs werden sollen. 1.800 Mitarbeiter sind von den Umstrukturierungsmaßnahmen betroffen. Die Aufgabe hält den Manager seit Monaten in Atem, er zeigt bereits deutliche Stresssymptome. Besonders zu schaffen macht ihm der Widerstand, den er von einigen seiner Führungskräfte erfährt. In anderen hat er aber auch wichtige Unterstützer. Jeder dieser Personen ordnet er eine Symbolfigur zu – ein Nashorn, ein Dinosaurier, ein Stein … für sich selbst wählt er die Figur des Zauberers. Dann stellt er die Figuren so auf, dass das Beziehungsgeflecht der repräsentierten Personen abgebildet wird. Die Aufstellung ist komplex, schwer zu überblicken. Deshalb wechselt der Klient in die Vogelperspektive. Er steigt in die Luft auf und schwebt über das Szenario hinweg.

Was in der realen Welt unmöglich ist, ist in der CAI Coaching-World üblich. CAI – kurz für Cyber Anthropoetic Intelligence – ist ein System, das eine virtuelle Coachingwelt generiert. In dieser agiert der Klient als Avatar, begleitet von einem Coach, der ebenfalls in der Haut eines Avatars steckt. Kommuniziert wird über Textbotschaften oder das integrierte Telefonie-System. Der Coachingprozess selbst läuft in dieser virtuellen Welt im Grunde genommen genauso ab wie in der realen. Auf die Klärung des Anliegens und der Analyse der Ist-Situation folgt die Zielfindung, die Maßnahmenplanung und die Aktivierung von Ressourcen. Die Tools, die der Coach einsetzt, sind virtuelle Varianten klassischer Coachinganwendungen – etwa Aufstellungen wie beim eingangs geschilderten Fall aus der Praxis.

Autor(en): Elke Berninger-Schäfer
Quelle: managerSeminare 195, Juni 2014, Seite 26 - 30 , 14598 Zeichen

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