Lars Hochmann in Characters
Lars Hochmann in Characters

'Vordenken braucht Nachdenken'

Dr. Lars Hochmann ist Professor für Transformation und Unternehmung an der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung. Bekannt wurde Hochmann als Vertreter der Bewegung economists4future und Herausgeber des Buches „economists4future – Verantwortung übernehmen für eine bessere Welt“. Im Interview erklärt er, welche berufliche Herausforderung ihn reizen würde, was er niemals verpasst und was er auch mal werden wollte.

Meine beruflichen Stationen:In der Wissenschaft hangelt man sich heute von Kurzvertrag zu Kurzvertrag (Stichwort: #ichbinhanna). Damit habe ich 2014 an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg begonnen, war dann als Post-Doc an der Leuphana Universität Lüneburg, habe im vergangenen Jahr eine Professur für Plurale Ökonomie an der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung vertreten und bin diesen April ebenda dem Ruf auf eine Professur für Transformation und Unternehmung gefolgt.
Das wollte ich auch mal werden:Verleger. Ich liebe Bücher, die einen Unterschied machen.
Diese berufliche Herausforderung würde mich reizen:Einen Studiengang zu leiten, der Studierende mit Methoden des Design Thinking befähigt, gemeinsam mit Pionierunternehmungen die Organisationen von morgen zu gestalten.
Wen ich gern beraten oder trainieren würde: Mich selbst – wo bin ich hier eigentlich gelandet?!
Mein Arbeitsplatz ist:In einem Welterbe und fast so gut wie Käsekuchen. Gerade sind wir nach Koblenz in das fulminant modernisierte Dreikönigenhaus gezogen, das Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal ist.
Ich verpasse niemals:Eine unpassende Gelegenheit, um in einem Steckbrief über meinen neuen Master für Institutionsgestalter und Institutionsgestalterinnen zu informieren.
Als Nächstes lerne ich:Die in Antwort zwei beschriebene Herausforderung anzugehen.
So muss eine Führungskraft sein, damit ich ihr folgen würde:Sie muss sich selbst führen und in strategischer Hinsicht dynamisch stabilisieren können. Und sie muss anerkennen, dass ich das ebenfalls tue.
Mein Arbeitsmotto:Vordenken braucht Nachdenken.
Diese Diskussion über die Arbeitswelt regt mich auf:Der dem Denken die Luft abdrückende Jargon vom verlorenen Anschluss. Wer davon spricht, es dürfe in dieser oder jener Hinsicht der Anschluss nicht verloren werden (etwa bei der Digitalisierung), konstruiert einen Sachzwang, um nicht über das Ziel reden zu müssen. In Demokratien lassen sich Menschen aber nicht von Sachen zwingen, sondern entscheiden selbst, wohin sie wollen. Zukunft ist gestaltbar – let's do it!

Kontakt zu Lars Hochmann: www.lars-hochmann.de
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