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Kündigungen

Gegenangebote oft wirkungslos

Drei Viertel der Unternehmen reagieren auf Kündigungen mit Gegenangeboten. Zu diesem Er­­gebnis kommt eine Studie, für die der internationale Personaldienstleister OfficeTeam 200 deutsche HR-Manager befragt hat. Ein Drittel davon will zu­­dem beobachtet haben, dass im Vergleich zum Jahr 2008 deutlich mehr Gegenangebote un­­terbreitet werden. Der Um­­frage zufolge beinhaltet jedes zweite davon ein höheres Ge­halt. 36 Prozent der Befragten nennen einen größeren Verantwortungsbereich und 28 Prozent höhere Bonuszahlungen als in­­haltliche Anreize von Gegenangeboten. Damit zielen diese aber oft in eine falsche Richtung. Denn zu wenig Geld oder Verantwortung ist nur in einem kleinen Teil der Fälle der Kündigungsgrund. Die häufigsten Gründe laut der Be­­fragung: eine unausgeglichene Work-Life-Balance, Stress und fehlende Anerkennung. Weil monetäre Anreize für die meisten Mitarbeiter kein Kündigungsgrund sind, verwundert auch nicht, dass das Gros der Angebote wirkungslos bleibt. So kann laut Be­­fragten nicht einmal jeder vierte Mitarbeiter durch Gegenangebote zum Verbleib im Un­­ternehmen bewegt werden. Sven Hennige, Managing Director Central Europe von Robert Half, hält Vorbeugung für die beste Methode, um eine gedankliche oder konkrete Kündigung von Mitarbeitern zu verhindern. 'Arbeitgeber sollten dafür in regelmäßigen Abständen die Zufriedenheit und Loyalität ihrer Mitarbeiter abfragen und entsprechende Angebote bereitstellen.'
Autor(en): (ena)
Quelle: managerSeminare 192, März 2014
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