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Kooperieren als Trainer und Berater

Gemeinsam stark

“Klein, aber mein” ist die Devise vieler Trainer und Berater, die sich als Einzelkämpfer auf dem Markt behaupten. Doch in der Wirtschaftsflaute ist das Auf-sich-gestellt-Sein keine leichte Position. Hilfe versprechen Kooperationen: Mit Subunternehmen, strategischen Allianzen und Joint Ventures können sich Trainer und Berater Jobs und Aufträge sichern. Was bei der Zusammenarbeit zu beachten ist, schildert die Beraterin Ulrike Bergmann.
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Unabhängig und flexibel agieren, eigene Interessen verfolgen, eigene Schwerpunkte setzen: Viele selbstständige Trainer und Berater, die als Einzelkämpfer auf dem Markt unterwegs sind, schätzen die Vorteile des selbst bestimmten Arbeitens - ganz nach der Devise “klein, aber mein”.

Doch die Selbstbestimmtheit hat auch ihre Kehrseite. Als Einzelkämpfer jongliert man viele Bälle auf einmal: Man muss dafür sorgen, dass Aufträge vorhanden sind, sie anschließend gut vorbereiten und durchführen; parallel dazu darf man nie aus den Augen verlieren, wie es nach diesem Auftrag weitergeht, man muss sich um Buchhaltung und Abrechnungen kümmern, sich bei potenziellen Kunden immer wieder ins Gespräch bringen und dazu auch noch fachlich auf der Höhe bleiben. Dadurch gerät der Trainer und Berater leicht in eine dieser beiden Situationen:
  1. Er kann über alle Maßen viel arbeiten und doch vieles nicht wirklich professionell erledigen, weil ihm das Know-how oder die Energie fehlt, sich mit einzelnen Themen intensiver auseinander zu setzen. Das sichert zwar - wenn er Glück hat und schon einige Zeit im Geschäft ist - ein einigermaßen gutes Einkommen. Dennoch wächst mit der Zeit die Unzufriedenheit, weil vieles eben auch auf der Strecke bleibt.
  2. Er geht den anderen Weg und bindet sich an einige wenige (Trainings-) Unternehmen, die ihn regelmäßig mit Aufträgen versorgen. Dies entlastet ihn von aufwendiger Akquisition und sichert gleichzeitig seinen Lebensunterhalt. Doch begibt er sich damit in eine gefährliche Abhängigkeit von diesen Auftraggebern.

Da beide Szenarien nicht wünschenswert sind, wählen immer mehr Trainer und Berater einen dritten Weg und suchen sich Partner, mit denen sie in mehr oder weniger großem Umfang zusammenarbeiten.

Dabei bieten sich für Trainer und Berater vor allem drei Arten der Kooperation an: die Beschäftigung eines Subunternehmers bzw. die Arbeit als “Subunternehmer”, die “strategische Allianz “und das “Joint Venture”.

Extras:
  • Info-Kasten: Kriterien guter Kooperationen.
  • Info-Kasten: So finden Sie den richtigen Partner.
  • Checkliste: Zentrale Absprachen für feste Kooperationen.
  • Buch-Rezension: Kurzvorstellung des Titels “Start frei zur Kooperation”.
Autor(en): Ulrike Bergmann
Quelle: managerSeminare 70, Oktober 2003, Seite 45-51
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