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Kleine Tools für die Teamentwicklung
Kleine Tools für die Teamentwicklung

Methodisch wertschätzen

Wertschätzung ist das Schmierfett guter Teamarbeit. Führungskräfte sollten sie vorleben, jedes Teammitglied sie sich vornehmen. Am effektivsten ist es jedoch, Wertschätzung – auch wenn es vielleicht komisch klingt – regelmäßig einzuüben. 5 1/2 kleine Methoden, mit denen sich ein wertschätzendes Miteinander trainieren und ein wertschätzender Fokus im Team fördern lässt.

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Fishing for Feedback: Warum man sich positive Rückmeldungen zur eigenen Person und zum eigenen Verhalten einholen sollte

Bitte nur positiv: Wie sich gegenseitige Anerkennung beim gemeinsamen „Wertschätzungs-Duschen“ trainieren lässt

Wertschätzung am Board: Warum das Kanban-Board durch eine Wertschätzungs-Spalte erweitert werden sollte

Wertschätzungs-Board: Wie sich mit einem Kudos-Board ein Fokus-Shift hin zum Positiven im Team initiieren lässt

Wertschätzungs-Retro: Warum man im gemeinsamen Rückblick Fehlschläge (auch) schönreden sollte


Cover managerSeminare 285 vom 19.11.2021Hier geht es zur gesamten Ausgabe managerSeminare 285

Es ist noch gar nicht lange her, da galt Wertschätzung eher als Blümchen- denn als Businessthema. Doch im Kielwasser von Themen wie psychische Gesundheit, demografischer Wandel und Unternehmenskultur, die in den vergangenen Jahren zunehmend an Relevanz gewonnen haben, ist auch der Faktor Wertschätzung in der Arbeitswelt immer mehr in den Fokus gerückt. Mittlerweile wird Wertschätzung dort längst als „hartes“ Thema gehandelt, seine essenzielle Bedeutung ist unstrittig: Nur dort, wo Wertschätzung gelebt wird, können Menschen dauerhaft erfolgreich zusammenarbeiten.

Das hängt damit zusammen, dass Wertschätzung eng mit dem stärksten menschlichen Bedürfnis überhaupt verknüpft ist: dem nach Zugehörigkeit. Wenn wir uns von den Menschen, mit denen wir zusammenarbeiten, wahrgenommen fühlen, sie uns als Person achten und unser Handeln würdigen, fühlen wir uns ihnen zugehörig – und damit in ihrer Gegenwart wohl, sicher, sagen im Austausch mit ihnen offen unsere Meinung und halten auch mit negativen Beobachtungen nicht hinter dem Berg. Erfahren wir hingegen keine Wertschätzung oder in zu geringem Maß, fühlen wir uns „in der Gruppe isoliert“ und verhalten uns vorsichtig, zurückhaltend, möglichst konform oder besser gesagt unauffällig. Zudem schlägt unser (unbefriedigtes) Bedürfnis nach Zugehörigkeit im Gruppenkontext dann kontinuierlich Alarm, was wir als Stress spüren, der die Konzentration behindert und Kreativität abwürgt.

Nur dort, wo Wertschätzung gelebt wird, können Menschen dauerhaft erfolgreich zusammenarbeiten.

Eine Möglichkeit, um ein wertschätzendes Miteinander im Team zu fördern, besteht in der Vereinbarung entsprechender Verhaltenskodizes. Allein schon dadurch, dass sich das Team im Zuge ihrer Erstellung mit dem Thema Wertschätzung auseinandersetzt, kommt es zu positiven Verhaltenseffekten, wie die Teamforschung zeigt. Allerdings sind diese Effekte oft nicht von Dauer. Gerade in hektischen Phasen schleichen sie sich leicht wieder aus und die „Wertschätzenden Verhaltensregeln“ rücken aus dem Bewusstsein – da kann man sie noch so groß ausdrucken und noch so präsent in den Teamräumen aufhängen.

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