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Karrierepläne

Corona-Krise macht junge Menschen erfinderisch

Dass eine Krise Menschen umdenken lässt, zeigt sich in Zeiten von Corona einmal mehr: Für jeden dritten jungen Deutschen haben sich die eigenen Karrierepläne seit Ausbruch der Corona-Pandemie geändert. Das ist das Kernergebnis einer Studie, für die das Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag des Finanzdienstleisters Transferwise rund 3.000 16- bis 25-Jährige befragt hat. Ein Viertel dieser jungen Menschen will sogar einen komplett neuen Pfad betreten – und ein eigenes Unternehmen gründen. Die Not hat sie tatsächlich erfinderisch werden lassen: Sie stießen im Zuge der Corona-Pandemie entweder auf ein Problem, dessen Lösung sie zur Gründung motivierte, oder sie hatten während des Lockdowns eine außergewöhnliche Idee, mit der sie sich selbstständig machen wollen. Den Plan in die Tat umgesetzt, haben bereits sechs Prozent der Befragten. 19 Prozent sind hingegen noch mit der Umsetzung oder mit Vorüberlegungen beschäftigt. Für Unternehmen bedeutet dies: Sie müssen sich ordentlich ins Zeug legen und offen für neue Ideen sein, wenn sie nicht wollen, dass ihre jungen Talente ihnen den Rücken zukehren.

Autor(en): Sarah Lambers
Quelle: managerSeminare 272, November 2020
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