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Jobzufriedenheit

Darum kündigen Arbeitnehmer

Mangelnde Wertschätzung vonseiten des Arbeitgebers ist Kündigungsgrund Nummer eins für Beschäftigte in Deutschland. Das hat der Vergütungsexperte Compensation Partner gemeinsam mit dem Vergütungsportal Gehalt.de in einer Studie mit rund 1.000 Befragten herausgefunden. Weitere Gründe für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, ihren Job zu kündigen, sind zu niedriges Gehalt, keine Aufstiegschancen und Überlastung durch zu großen psychischen Druck. Insgesamt haben 41 Prozent der Befragten im Laufe ihrer Karriere bereits ein bis zwei Mal ihre aktuelle Stelle gekündigt, 39 Prozent sogar drei bis sechs Mal. Etwa 15 Prozent der Beschäftigten hingegen haben noch nie eine Kündigung eingereicht. Die Mehrheit der Befragten würde den aktuellen Job nur hinschmeißen, wenn sie bereits eine neue Stelle sicher hätte. Was die Beschäftigten hingegen dazu veranlasst, nicht zu kündigen, sind an erster Stelle eine positive Atmosphäre im Team sowie ein gutes Verhältnis zur eigenen Führungskraft. Aber auch die Jobsicherheit sowie ein als gerecht empfundenes Gehalt sind wichtige Faktoren für die Arbeitnehmer. Dürften sich die Befragten etwas von ihrem Arbeitgeber wünschen, so entscheidet sich die Mehrheit für eine offene und ehrliche Kommunikation. Jeder dritte würde sich zudem über persönliche Entwicklungsmöglichkeiten und Weiterbildungsangebote freuen.

Die häufigsten Kündigungsgründe für Beschäftigte
45% Zu wenig Wertschätzung durch die Führungskraft
40% Zu niedriges Einkommen
38% Besseres Angebot eines anderen Arbeitgebers
32% Keine Aufstiegsmöglichkeiten
21% Überlastung durch zu hohen Druck

Grafik: www.managerseminare.de; Studie: Umfrage: Gründe für die Kündigung von Compensation Partner und Gehalt.de, n=1.092 Personen, 2019.
Autor(en): Marie Pein
Quelle: managerSeminare 257, August 2019
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