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Und raus bin ich

Jobverlust souverän managen

Manager sollten mit dem Thema Kündigung vertraut sein. Trotzdem trifft der eigene Rausschmiss Führungskräfte meist völlig unvorbereitet. Einige fallen daraufhin in Schockstarre, andere verfallen in seltsamen Aktionismus. Sinnvoll ist beides nicht. Wie man sich im Kündigungsfall klug verhält und die Weichen von Niedergeschlagenheit auf Weiterkommen umstellt.

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Für Rainer Schwarz kam das Ende nicht überraschend, schließlich war er schon seit Januar dieses Jahres freigestellt. Am 12. Juni 2013 verkündete Aufsichtsratschef Matthias Platzeck die fristlose Kündigung des Geschäftsführers von Berlins Flughafenprojekt. Der Manager musste gehen, nachdem die Eröffnung zum vierten Mal in Folge verschoben worden war. Nun muss Rainer Schwarz, dessen Dienstvertrag bis 2016 lief, auf einen Teil seiner Bezüge verzichten und steht vermutlich vor einer längeren juristischen Auseinandersetzung.

Mit seinem Schicksal steht Schwarz nicht allein. Spätestens seit der Finanzkrise sind etliche Fälle dokumentiert, in denen Führungskräfte plötzlich vor die Tür gesetzt wurden. Im Gegensatz zum Flughafenmanager bleibt vielen aber nicht die Zeit, sich gedanklich auf den Fall der Fälle vorzubereiten. Zwar gilt der Kündigungsschutz auch für Führungskräfte, eine Entlassung ist bei ihnen aber viel leichter zu begründen als bei angestellten Mitarbeitern. Dies trägt zu einer Fluktuation auf den oberen Unternehmenspositionen bei, die sich in den vergangenen Jahren zusätzlich erhöht hat: 'Heute herrscht enorme Bewegung in den Führungspositionen von Unternehmen', stellt der Wiesbadener Outplacementberater Jürgen Nebel fest, der sich auf die Karriereberatung von Führungskräften im oberen Management spezialisiert hat.

Restrukturierungen, Einsparungen oder Fusionen sind dabei nur die offensichtlicheren Ursachen. Eine hintergründigere Erklärung für hohe Fluktuation auf Führungsposten liefert das Peter-Prinzip: In den sechziger Jahren formulierte der Sozialberater Laurence Peter eine provokante Managementregel, die besagt, dass jeder Beschäftigte so lange in einem Unternehmen aufsteigen kann, bis er die eigene Stufe der absoluten Unfähigkeit erreicht hat.

Extras:

  • Vorbereitung und Umgang mit der Kündigung: Sechs Tipps
  • Literaturtipps: Drei Kurzrezensionen von Büchern über Jobverlust und erfolgreichen Wechsel

Autor(en): Edgar Naporra
Quelle: managerSeminare 186, September 2013, Seite 42 - 46 , 19151 Zeichen

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