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Joachim Sauer ist tot

Einer der führenden Köpfe des Personalmanagements ist am 30. Mai 2016 im Alter von nur 55 Jahren gestorben: Joachim Sauer, ehemals Personalgeschäftsführer und Arbeitsdirektor bei Airbus Deutschland, dann Geschäftsführer Personal bei der Faurecia Automotive GmbH. Bekannt wurde der Diplom-Ingenieur vor allem dadurch, dass er 2009 gemeinsam mit einigen Mitstreitern den Bundesverband der Personalmanager (BPM) gegründet hatte. Bis er Mitte 2015 aus dem HR-Management ausstieg und in die Geschäftsleitung des Deutschen Instituts für Normung (DIN) wechselte, war Sauer Präsident des Verbandes. Der BPM war ein Novum, weil er sich als erster Personalerverband nicht auf Firmen-, sondern auf Individualmitgliedschaften gründete, um so das Berufsbild und Image der Personaler zu stärken. Auch inhaltlich gelang es Sauer, markante Zeichen zu setzen. So veröffentlichte er gemeinsam mit dem Wirtschaftsprofessor Alexander Cisik zur Jahreswende 2012/2013 ein Thesenpapier, das auf Defizite der Führungsqualität in Deutschland aufmerksam machte und eine Debatte zum Thema Führungskultur ins Rollen brachte. 2014 folgte unter Sauers Herausgeberschaft der Sammelband 'In Deutschland führen die Falschen'.
Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 220, Juli 2016
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