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Interne Stellenbesetzungen

Maues Talentmanagement im Mittelstand

Eigentlich ist die Sache klar: In Zeiten, die von einem verschärften Wettbewerb um Fachkräfte geprägt sind, lohnt es sich gerade für mittelständische Unternehmen, vakante Positionen aus den eigenen Reihen zu besetzen. Noch dazu motiviert und bindet eine solche Personalpolitik die Mitarbeiter. Laut einer Umfrage unter 144 mittelständischen Betrieben aus Deutschland (110) und Österreich (34), die die Unternehmensberatung ROC vorgelegt hat, wissen das die meisten Firmen. Internes Talentmanagement finden über 80 Prozent der be­­fragten Unternehmensvertreter wichtig. Damit gilt das Thema als bedeutsamer als die Gewinnung externer Fachkräfte. Allerdings wurden bei gut der Hälfte der Unternehmen in den vorigen zwei bis drei Jahren lediglich bis zu maximal 50 Prozent der offenen Führungspositionen intern besetzt. In 22 Prozent der Fälle besetzten die Firmen nicht einmal ein Viertel ihrer offenen Positionen mit internen Kräften. So wichtig den Firmen die Identifikation, Entwicklung und Bindung interner Talente auch ist: Sie bescheinigen sich selbst in all diesen Feldern große Umsetzungslücken. Im Schnitt fühlen sich die Firmen nur mittelmäßig in der Lage, die Herausforderungen des Talentmanagements zu meistern. Als Gründe werden fehlende finanzielle und zeitliche Ressourcen des Personalmanagements genannt. Aber auch mangelnde Unterstützung durch das Topmanagement. Und mangelnde Akzeptanz aufseiten des Linienmanagements.
Autor(en): (jum)
Quelle: managerSeminare 204, März 2015
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