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Interim-Management-Markt

Boom geht die Puste aus

Das Wachstum auf dem deutschen Markt für Interim Management hat sich 2011 fortgesetzt: Die Zahl der Anfragen und die Auslastung von Interim Managern sind im dritten Jahr in Folge gestiegen. Das ist das Ergebnis einer Befragung von 768 Managern-auf-Zeit, die die Ludwig Heuse GmbH für Interim Management durchgeführt hat. Nicht nur die Anzahl der Aufträge hat zugenommen (plus sechs Prozent), auch die Honorare sind 2011 um durchschnittlich neuneinhalb Prozent gestiegen. Vor allem im Bereich Automotive war die Nachfrage nach Interim-Projekten im vergangenen Jahr hoch (plus 20 Prozent). In der Energiebranche ist die Nachfrage dagegen eingebrochen (minus 29 Prozent). Als Grund für den Abschwung sehen die Studienleiter den Atomausstieg. Für 2012 rechnen die befragten Manager über die Branchen hinweg mit einem Ende des Booms und einer Konsolidierung der Auftragslage. Etwas überraschend: Obwohl das Social Web bei der Suche von Personal immer wichtiger wird, spielen Social Media bei der Vermittlung von Interim Managern nur eine geringe Rolle: Lediglich 23 von 754 Interim-Projekten sind 2011 über Online-Börsen vermittelt worden. 'Wir sind allerdings gut beraten, die Entwicklung über die Social-Media-Kanäle genau im Auge zu behalten', rät Geschäftsführer Ludwig Heuse. Die Rekrutierungen von Managern-auf-Zeit erfolgten 2011 in knapp der Hälfte der Fälle über Eigenakquise der Unternehmen und in einem Drittel der Fälle über Interim-Management-Provider.
Autor(en): (ger)
Quelle: managerSeminare 172, Juli 2012
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