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Innovationsranking 2017

Deutschland muss bei der ­Digitalisierung aufholen

Deutschland belegt den vierten Platz in der internationalen Innovationslandschaft – hinter der Schweiz, Singapur und Belgien. Zu diesem Ergebnis kommt der Innovationsindikator 2017. Zu den Stärken des deutschen Innovationssystems zählen demnach die intensive Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft, viele sehr gut ausgebildete Arbeitskräfte sowie der hohe Anteil der Hochtechnologiebranchen an Deutschlands Wirtschaftsleistung. Schwächen zeigen sich hingegen im Digitalisierungsbereich. Im erstmals erhobenen Digitalisierungsindikator belegt Deutschland nur einen abgeschlagenen 17. Platz. Um in diesem Bereich aufzuholen, empfehlen die Studienautoren, die IT-Sicherheit zu stärken, kleine und mittlere Unternehmen mehr einzubeziehen sowie die Weiterbildung verstärkt in Richtung Digitalisierung auszubauen. Der Innovationsindikator ist eine regelmäßige, vergleichende Studie zur Innovationsstärke der weltweit führenden sowie aufstrebenden Industrieländer. Die Studie wird vom Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung erstellt und wird von der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften und dem Bundesverband der Deutschen Industr­ie in Auftrag gegeben.

Weitere Informationen unter www.innovationsindikator.de

Innovationsranking 2017
1. Schweiz
2. Singapur
3. Belgien
4. Deutschland
5. Finnland
6. Großbritannien
7. Dänemark
8. Schweden
9. Österreich
10. Niederlande

Quelle: Innovationsindikator 2017 des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung.
Autor(en): Marie Pein
Quelle: managerSeminare 235, Oktober 2017
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