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Das Ende der Karriereleiter

Individualisierte Karriereplanung

Die Wissensarbeiter von heute halten nichts mehr von traditionellen Rollenverteilungen und gradlinigen Erwerbsbiografien. Trotzdem müssen sie sich noch in das gleiche Karrieremodell pressen lassen wie ihre Großeltern: die Karriereleiter. Mit ihrem Modell für die individualisierte Karriereplanung wollen Cathleen Benko und Anne Weisberg nun eine Alternative bieten. managerSeminare hat sie sich angeschaut.


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von managerSeminare
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Die dampfenden Kartoffeln sind angerichtet, der Braten wartet im Ofen, die Kinder sitzen frisch gekämmt am Tisch, und die Pantoffeln sind für den heimkehrenden Hausherrn zurechtgerückt ... Aus und vorbei! Die wenigsten Berufstätigen erwartet heutzutage nach Feierabend ein solch traditioneller Empfang. Die klassischen Familienstrukturen, wie sie noch bis in die Siebzigerjahre gang und gäbe waren, haben sich gewandelt. Die Rollen innerhalb der Familie sind nicht mehr klar verteilt. Statt ihrem Mann den Rücken frei zu halten, kümmern sich Frauen zunehmend neben den Kindern auch um ihre eigene Karriere. Und Männer wollen heute nicht mehr nur Ernährer, sondern immer häufiger auch Erzieher ihrer Kinder sein.

Diese Entwicklungen – die veränderten Familienstrukturen und die neuen Prioritäten der Männer – sind zwei der Trends, die Cathleen Benko und Anne Weisberg in ihrem aktuellen Buch 'Individualisierte Karriereplanung' beschreiben. Sie machen nach Ansicht der beiden US-amerikanischen HR-Expertinnen für Arbeitnehmer ein neues Karrieremodell erforderlich, weil sie die Einstellungen der Erwerbstätigen und ihre Erwartungen an den Arbeitgeber verändern.

Drei weitere Trends wirken in dieselbe Richtung: Zum einen sind Frauen heute hervorragend ausgebildet und deshalb wertvoll für den Arbeitsmarkt. Gleichzeitig tragen sie aber immer noch die Hauptlast, wenn es darum geht, Familie und Job unter einen Hut zu bekommen, und wünschen sich deshalb mehr Entgegenkommen von ihren Chefs. Zum anderen verschieben sich die Prioritäten bei den jüngeren Generationen insgesamt – mehr als nach Geld und Status strebt der Nachwuchs nach Selbstverwirklichung und danach, Beruf und Privatleben gut vereinbaren zu können. Drittens erlauben die neuen Technologien Flexibilität in einem nie da gewesenen Maße.

Extras:

  • Karrieregitter statt Karriereleiter: Die Thesen aus dem Buch „Individualisierte Karriereplanung“ von Cathleen Benko und Anne Weisberg
  • Grafik: So sieht ein modernes Karriereprofil aus
  • Service: Kurzrezension eines Buchs über neue Karrieremodelle, Hinweis auf einen Fachartikel zu Trends in der Arbeitswelt sowie ein Linktipp

Autor(en): Sylvia Lipkowski
Quelle: managerSeminare 138, September 2009, Seite 28 - 34 , 22614 Zeichen
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