Kunden-Login


Ihr Warenkorb ist leer
 

Ihr Warenkorb ist leer !

Landkarten mentaler Wirklichkeiten

Ideenmanagement per PC

Von Ablaufdiagrammen über Einflussfaktorenanalysen bis hin zur Visualisierung komplexer Geschäftsvorgänge: Nahezu alles, was aus Beziehungen zwischen einzelnen Faktoren, Daten oder Aspekten besteht, lässt sich per so genanntem Concept-Map übersichtlich und klar darstellen. Das Concept-Map ist dem Mind-Map bei der Visualisierung komplexer Beziehungen daher überlegen. Vier PC-Programme, die beim Concept-Mapping helfen, hat Trainer Hans-Jürgen Walter genauer unter die Lupe genommen.

kostenfrei für Abonnenten
von managerSeminare
komplette Ausgabe
als ePaper:

Mind- und Concept-Maps als 'Landkarten mentaler Wirklichkeiten' reduzieren die Komplexität von Sachverhalten, indem Teile der Information grafisch dargestellt werden. Bei Fragen wie 'Was gehört logisch zu was?' leisten Mind-Maps gute Dienste, denn ihr Grundprinzip ist die hierarchische 'Vater-Sohn-Beziehung'. Allerdings ist nicht jede Informationsstruktur streng hierarchisch, nicht jedes Informationselement ist einem anderen eindeutig über- oder unterzuordnen. Bei Fragen wie 'Welche Ursachen haben welche Auswirkungen?' sind Mind-Maps am Ende ihres Lateins.

Concept-Maps hingegen sind netzwerkartig aufgebaut. Die 'Links' zwischen einzelnen Elementen drücken kausale Beziehungen aus: 'Welche Ursache hat auf welches Element welche Auswirkung?' Diese Ursache-Wirkung-Beziehungen werden meist durch Verben ausgedrückt, mit denen die Verbindungslinien bezeichnet werden. Die 'Links' in Concept-Maps können non- (ohne Richtung), mono- (in eine Richtung weisend) oder sogar bidirektional (in beide Richtungen weisend) sein.
Für Concept-Maps gibt es kaum Anwendungsgrenzen. Von Ablaufdiagrammen über Einflussfaktorenanalysen bis hin zur Visualisierung komplexer Geschäftsvorgänge: Nahezu alles, was aus Beziehungen zwischen einzelnen Faktoren, Daten oder Aspekten besteht, lässt sich per Concept-Map übersichtlicher und auch besser kommunizierbar darstellen als per Mind-Map.

Was in der physikalischen Welt einer Pinnwand schnell in eine komplizierte Bastelstunde ausartet, ist auf der virtuellen Leinwand einer Concept-Mapping-Software leicht gemacht. Ein Vergleich der vier Concept-Mapping-Programme Inspiration 6.0, Smart Ideas, Axon Idea Processor und Gamma zeigt Leistungsunterschiede hinsichtlich ihres Nutzens, ihrer Instruktionen und der Bedienungsfreundlichkeit auf.

Extras:

  • Tabelle: Mind-Maps versus Concept-Maps. Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick.
  • Checkliste: Wann Concept-Maps Sinn machen. Vier Signale, wann Sie sich fürs Concept-Mappping entscheiden sollten.
  • Tabelle: Die Vor- und Nachteile der vier Concept-Map-Programme Inspiration 6.0, Smart Ideas, Axon Idea Processor und Gamma auf einen Blick. Von Exportmöglichkeiten und Sonderfunktionen bis zu Preisen, Infos und Bewertungen.
  • Linktipp.

Autor(en): Hans-Jürgen Walter
Quelle: managerSeminare 54, März 2002, Seite 47 - 54 , 27239 Zeichen

ANZEIGE

Suche im Archiv


© 1996-2019, managerSeminare Verlags GmbH, Endenicher Str. 41, D-53115 Bonn
Mobile-Ansicht



OK

Wir verwenden Cookies, um Ihre Zufriedenheit auf unserer Website zu steigern. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen finden Sie hier