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Zum richtigen CBT greifen

IT-Anwendertrainings

Das Update einer Office-Applikation, die Einführung eines Intranets oder ein neues Kundenverwaltungsprogramm - jede Änderung im IT-Bereich erfordert neue Schulungen. Ein Lösungsweg, die IT-Kompetenzen der Mitarbeiter nachhaltig und kostengünstig zu entwickeln, sind interaktive Lernprogramme. Wie jedoch findet man das richtige Programm? Antworten von Dr. Erich Behrendt.

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Die Situation ist in fast allen größeren Unternehmen gleich: Mit großem Aufwand wurden in den vergangenen Jahren Microsoft-Office Produkte in den Büros eingeführt. Nach fast zehn Jahren MS-Windows wird jedoch deutlich, dass diese nicht den erwarteten Effekt haben. Trainings sind erforderlich.

Um eine längere Abwesenheit vom Arbeitsplatz während der Trainings zu vermeiden, wird in dieser Situation oft zum Rettungsanker CBT bzw. WBT (Computer Based Training/Web Based Training) gegriffen. CBT-Einsatz kann aber nur bestimmte Aspekte des IT-Trainings übernehmen. Die meisten auf dem Markt befindlichen Lernprogramme schulen den Anwender fast ausschließlich in seinen Fertigkeiten zur Nutzung von Programmfunktionen.

Wer heute ein Lernprogramm schreibt, das den Mitarbeiter in die Lage versetzen soll, Visualisierungen am Computer zu erstellen, muss ihm aber nicht nur beibringen, wie er bestimmte Werte in den Computer eingibt, sondern oft auch die methodische Fachkompetenz vermitteln. Die Vermittlung rein instrumenteller Fertigkeiten ist mit Hilfe geeigneter Lernmedien wesentlich besser zu erreichen als in traditioneller Gruppenunterrichtsform. Dabei spielt das Interaktionspotenzial der Medien eine wesentliche Rolle: Je häufiger der Lerner Entscheidungen treffen muss, um so höher ist der Lernerfolg. Er kann sein Lerntempo selbst bestimmen: die einzelnen Schritte beliebig oft wiederholen, so lange bis er die Anwendung sicher ausführen kann.

CBTs sind meist als tutorielle Lernprogramme entwickelt worden, d.h. die Programme simulieren die Funktion eines Trainers. Wissen wird instruiert und an Beispielen verdeutlicht. Üben, Trainieren, Nachschlagen sind in diesen Programmen integriert. Der größte Teil der sich auf dem Markt befindlichen CBTs sind solche tutoriellen Lernprogramme. Sie sind gut geeignet, Anwender in der Bedienung eines Programms zu schulen.

Darüber hinaus können auch noch weitere Formen technischer Hilfesysteme am Arbeitsplatz bei auftretenden Problemen sinnvoll sein. Als technische Hilfesysteme bezeichnet man sämtliche Medien und Kommunikationsmöglichkeiten, um neu auftretende Probleme klären zu können, so z.B. Online-Hilfesysteme, elektronische Lexika, aber auch Benutzerservices oder eine Hotline. Ferner existieren auch eine Reihe von Anwenderhilfen, die die Grenze zwischen Lernen und Hilfesystem überspringen und bei denen weniger die Wissensvermittlung, denn schnelle Informationen und das Einüben von Kompetenzen im Mittelpunkt stehen. Solche Übungsprogramme dienen dann hauptsächlich der Transfersicherung am Arbeitsplatz.

Extras:

  • Info-Kasten: Von der Anwenderschulung zum Prozessverständnis.
  • Übersicht: Was verbirgt sich hinter interaktiver Lernsoftware, CBT, WBT und multimedialen Lernarrangements?
  • Checkliste: Die wichtigsten Fragen bei der CBT-Auswahl.
  • Info-Kasten: Tipps für die CBT-Auswahl.
  • Marktübersicht: 20 CBT-Formate für das IT-Training und sechs Reseller von CBTs. Anbieteradressen, Produktinformationen, Produktbeschreibungen.

Autor(en): Dr. Erich Behrendt, Jürgen Graf
Quelle: managerSeminare 47, März 2001, Seite 70 - 85 , 20584 Zeichen

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