Management

Hybrid Working Culture
Hybrid Working Culture

Schlau verbunden

Das Homeoffice ist gekommen, um – zumindest tageweise – zu bleiben. Die Folge: In Organisationen wird das hybride Arbeiten, bei dem ein Teil der Mitarbeitenden vor Ort und ein Teil remote tätig ist, zur neuen Dauer-Wirklichkeit. Damit hybride Teams effizient kollaborieren können und sich die Mitglieder verbunden fühlen, müssen jedoch kluge Strukturen geschaffen werden: bis hin zu einer neu entwickelten Unternehmenskultur.

Preview

The short and winding road: Warum Hybrid Working jedes Unternehmen in eine ganz neue Arbeitswelt führt

Beispiel Otto: Wie die Methode des Kollaborationssprints die Vertrauens- und Teamkultur stärkt

Activity Based Working: Inwiefern ein Ansatz aus dem Office Design dem hybriden Arbeiten dient

Zeitversetzt arbeiten: Warum Asynchronität künftig zu einem prägenden Kulturmerkmal werden könnte

Kulturentwicklung per Bot: Was Kollaborationstools und kleine Features für die Kulturentwicklung leisten


Cover managerSeminare 290 vom 22.04.2022Hier geht es zur gesamten Ausgabe managerSeminare 290

„Mit Kollegen und Kolleginnen auf dem Campus persönlich ins Gespräch zu kommen – das ist einfach schön“, freut sich Ingo Bertram auf die kommenden Wochen und Monate, in denen sich die Beschäftigten des Hamburger E-Commerce-Händlers Otto nicht nur in Videokonferenzen, sondern häufiger auch wieder in der Firmenzentrale austauschen werden. „Das haben wir auch im vergangenen Sommer gespürt, als wir uns für kurze Zeit wieder vor Ort sehen konnten“, erklärt der Sprecher des Unternehmens. Zusammen zum Lunch zu gehen und bei einem leckeren Essen über Privates und Berufliches zu sprechen, sei nach den Monaten der vielen Beschränkungen durch die Pandemie etwas Besonderes. „Das hilft sehr dabei, das Wir-Gefühl zu stärken – auch über das eigene Team hinaus.“ Die Freude darüber, sich wieder im Büro zu begegnen, bemerkt auch Pia Dexheimer vom Kölner Beratungsunternehmen access2agile – an sich selbst wie in den Unternehmen, die sie berät. „Menschen sind soziale Wesen, die einen großen Nutzen aus der persönlichen Kommunikation ziehen“, ist sie überzeugt.

Zugleich wissen Verantwortliche in Unternehmen wie Beraterinnen und Berater aber auch: Ein Zurück in die Zeit vor der Pandemie, in der sich viele Teams nahezu täglich gesehen haben, wird es nicht geben. Je nach Umfrage wollen 80 oder sogar 90 Prozent der Beschäftigten, die eine klassische Wissens- oder Büroarbeit verrichten, auch künftig ein zumindest teilweises Arbeiten im Homeoffice nicht missen. Zu wertvoll ist ihnen u.a. die Zeit, die sie durch die wegfallende Anfahrt zum Arbeitsplatz gewinnen. Die Unternehmen wiederum können durch flexible Homeoffice-Tage Büroraum sparen und ihren ökologischen Fußabdruck verbessern. In den meisten Companies, in denen dies möglich ist, werden sich daher hybride Arbeitswelten durchsetzen. Das heißt: Mitarbeitende und Teams arbeiten teils zu Hause oder von unterwegs aus und teils vor Ort – und nur an ausgewählten Tagen ist wirklich jedes Teammitglied zur selben Zeit in der Firma.

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