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Human Resources

Bei Diversität und Inklusion wird nicht gespart

Die Themen Diversität und Inklusion stehen bei europäischen Unternehmen aktuell hoch im Kurs. Das geht aus einer Studie des Software-Anbieters Workday hervor. Im Auftrag des Unternehmens wurden mehr als 2.200 Personalverantwortliche und Führungskräfte aus 14 europäischen Ländern befragt, darunter auch aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Drei von vier Befragten geben an, dass ihre Führungsteams Diversität und Inklusion als wichtig ansehen und dementsprechend ein eigenes Budget für deren Förderung bereitstellen. Trotz des finanziellen Drucks und der Unsicherheit infolge der Pandemie haben 42 Prozent der befragten Personalerinnen und Personaler bzw. Führungskräfte nicht vor, ihre Ausgaben für Diversität und Inklusion zu senken. 36 Prozent planen sogar eine Erhöhung ihrer finanziellen Investitionen in diesem Bereich. Das Geld fließt wohl zum Teil in die Weiterbildung: Drei von vier Befragten bieten zumindest einem Teil ihrer Mitarbeitenden entsprechende Schulungen an. 90 Prozent berichten außerdem von mindestens einer Förder-Initiative, die in ihrer Organisation durchgeführt wurde. Dennoch sind nicht alle mit den Entwicklungen zufrieden. So beklagen 36 Prozent, dass eine übergeordnete Strategie fehle. 

Autor(en): Nina Rheinheimer
Quelle: managerSeminare 285, Dezember 2021
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