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Home Office und Co.

Mobiles Arbeiten schürt Ängste

Obwohl die große Mehrheit der Beschäftigten mobiles Arbeiten befürwortet, haben viele zugleich Angst vor negativen Konsequenzen. Das hat das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation zusammen mit dem Institut für Arbeitswissenschaft der Universität Stuttgart in einer Studie herausgefunden, für die die Angaben von 680.000 Beschäftigten des verarbeitenden Gewerbes ausgewertet wurden. Demnach befürchten 30 Prozent der potenziellen ‚Mobile Worker’, dass sie im Home Office mehr arbeiten müssen, weil ihre Leistungen durch die fehlende Büropräsenz nicht mehr wahrgenommen werden. Zudem sorgen sich viele Mitarbeiter vor sozialer Ausgrenzung im Kollegenkreis, wenn sie vermehrt mobil arbeiten. Die Studienautoren empfehlen, eine Kultur des Vertrauens im Unternehmen zu fördern sowie betriebliche Rahmenbedingungen zu etablieren, die den Befürchtungen der Arbeitnehmer entgegenwirken.

Weitere Informationen unter www.fraunhofer.de
Autor(en): Marie Pein
Quelle: managerSeminare 236, November 2017
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