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Global Talent Management and Rewards Study 2010

Sparen am Mitarbeiter zahlt sich nicht aus

Stellenabbau, Kurzarbeit, Nullrunden bei den Gehältern – in der Krise haben viele Unternehmen den Rotstift vor allem bei den Personalkosten angesetzt. Die Konsequenzen der rigiden Personalpolitik bekommen nun viele Arbeitgeber zu spüren, wie die Studie Global Talent Management and Rewards des Beratungsunternehmens Towers Watson zeigt. Für die Untersuchung wurden 1.716 Unternehmen aus 217 Ländern zu aktuellen Herausforderungen im Personalmanagement befragt. Aus Deutschland flossen Antworten von 34 Unternehmen ein. Ein Ergebnis: Die Sparmaßnahmen haben sich negativ auf die Stressresistenz und das Engagement der Mitarbeiter ausgewirkt. Zwei Drittel der befragten Unternehmen weltweit stellen hierbei einen Rückgang fest. Daneben gaben rund 60 Prozent der Befragten an, Schwierigkeiten bei der Suche nach Topkräften zu haben. In Deutschland erweist sich weniger die Rekrutierung, sondern mehr die langfristige Bindung von Top-Performern als ein Problem: 70 Prozent der deutschen Studienteilnehmer sagten, es sei schwierig, High Potentials im Unternehmen zu halten. 'Viele Arbeitgeber haben offenbar unterschätzt, wie wichtig Leistungen wie eine betriebliche Altersversorgung und flexible Arbeitszeiten sind, um vor allem High Potentials zu einem Verbleib im Unternehmen zu motivieren', ordnet Berater Carl Walinski von Towers Watson die Ergebnisse ein. Die Befragung wurde von Towers Watson von Mai bis Juni 2010 durchgeführt.
Autor(en): (nip)
Quelle: managerSeminare 155, Februar 2011
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