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Gesundheitsreport 2013

Teilzeit gefährdet die Männerpsyche

Fehlzeiten aufgrund psychischer Probleme häufen sich. Jeder sechste Krankschreibungstag entfiel im Jahr 2012 auf eine psychische Diagnose. Klar, es gibt ja auch immer mehr Arbeitsdruck und Hektik im Job, lautet eine landläufige Schlussfolgerung. Doch aktuelle Zahlen der Techniker Krankenkasse legen nahe, dass die Korrelation 'viel Arbeit macht viel Druck' nicht automatisch stimmt. Aus dem TK-Gesundheitsreport 2013 geht hervor, dass Männer vor allem dann Gefahr laufen, eine psychische Krankheit zu entwickeln, wenn sie teilzeitbeschäftigt sind. Im Jahr 2012 fehlte jeder teilzeitbeschäftigte Mann im Schnitt 1,9 Tage wegen einer psychischen Erkrankung. Die männlichen Vollzeitbeschäftigten fielen dagegen nur 1,4 Tage aus. Die TK vermutet, dass traditionelle Rollenmuster dahinterstecken, die es Männern schwer machen, sich mit einer Teilzeittätigkeit wohl zu fühlen. Zumal die meisten nicht freiwillig in Teilzeit sind, sondern aus Mangel an Alternativen. Bei Frauen sieht die Sache anders aus: Sie werden häufiger wegen einer psychischen Erkrankung krankgeschrieben, wenn sie vollzeitbeschäftigt sind. Womöglich schlägt hier die Doppelbelastung in Job und Familie zu Buche. In dem Fall gilt demnach tatsächlich: Der Arbeitsstress ist schuld. Aber eben nicht nur der aus der Erwerbsarbeit. Der Gesundheitsreport 2013 der Techniker Krankenkasse steht zum kostenlosen Download zur Verfügung.
Autor(en): (jum)
Quelle: managerSeminare 185, August 2013
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