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Gefährdung der Wissensarbeit

Routineaufgaben nehmen zu viel Zeit in Anspruch

Trotz Fachkräftemangel verbringen Wissensarbeiter viel Zeit mit Routinearbeiten. Das ist das Kernergebnis einer Studie der Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM), des Personaldienstleisters Hays AG und des Beratungsunternehmens PAC unter 1.215 Fach- und Führungskräften aus dem deutschsprachigen Raum. Demnach verbringen Fachkräfte mehr als ein Drittel ihrer Arbeitszeit mit alltäglichen Aufgaben. Für die Lösung komplexer Probleme bleibt hingegen lediglich 29 Prozent und für wissensbasierte Tätigkeiten 36 Prozent der Arbeitszeit übrig. Um den Fachkräften die Möglichkeit zu geben, wieder mehr Zeit für ihre Wissensarbeit aufzuwenden, sind laut Studie verschiedene Maßnahmen ratsam. Dazu gehört unter anderem die Modernisierung der IT-Infrastruktur. Während nur etwa die Hälfte der Führungskräfte diese Maßnahme für wichtig hält, plädieren 60 Prozent der Fachkräfte für ein moderneres IT-Umfeld. Was Weiterbildungskonzepte und Führungsmethoden angeht, empfinden Führungskräfte (44 und 41 Prozent) mehr Handlungsbedarf als Fachkräfte (38 und 32 Prozent). Dafür können sich 45 Prozent der Fachkräfte vorstellen, dass ihnen mehr Flexibilität hinsichtlich der Wahl von Arbeitszeit und -ort bei der Wissensarbeit helfen würde. 40 Prozent der Führungskräfte halten das für eine hilfreiche Maßnahme. Auch die Modernisierung der Raumausstattung priorisieren Fachkräfte höher als Führungskräfte (38 Prozent vs. 33 Prozent). Die Studie zeigt: Das Spannungsfeld der Wissensarbeit im digitalen Wandel ist abgesteckt, bei den Handlungsfeldern sind sich Fach- und Führungskräfte jedoch nicht ganz einig.

Weitere Infos unter www.hays.de/personaldienstleistung-aktuell
Autor(en): Sarah Lambers
Quelle: managerSeminare 237, Dezember 2017
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