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Jenseits der üblichen Laboratmosphäre

Führungskräftetraining

'Herein spaziert!' - der Frack sitzt knapp und der Zylinder schief über den leuchtenden Augen. Der Zirkusdirektor begrüßt die großen und kleinen Gäste im Dorfgemeinschaftshaus einer 500-Seelengemeinde in der niedersächsischen Provinz. Ein Viertel der Dorfbevölkerung ist gekommen, um zu erleben, wie Führungskräfte der Volkswagen AG einen Kinderzirkus mit Gesangsdarbietungen, Akrobatik und Magie veranstalten.

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Ein Blick zurück. 14 Führungskräfte sitzen in einem VW-Seminarzentrum und erwarten zwei anregende Workshoptage, die unter der Themenstellung 'Teamentwicklung und Kreativität' stehen. Auslöser für diesen Workshop ist eine strukturelle Veränderung. Zwei Organisationseinheiten sollen künftig zusammenarbeiten. Der Auftrag an das Beraterteam Veränderungsmanagement der Volkswagen Coaching GmbH lautet: 'Pusten Sie mir die Köpfe meiner Führungskräfte frei, damit wir eine Basis für die anstehende Neuausrichtung haben.'

Für die Berater ergibt sich an dieser Stelle ein Zielkonflikt. Einerseits gilt es, einen Prozess zu initiieren, der über die zwei Tage hinauswirkt. Andererseits wünschen sich die Teilnehmer der Veranstaltung zwei dynamische Tage abseits des Arbeitsalltags. Die Herausforderung besteht darin, jenseits der üblichen Laborsituation in Workshops für die Teilnehmer einen Lern- und Erlebnisraum von hoher emotionaler Dichte zu kreieren. Die sich daraus entwickelnde Dynamik soll in den Arbeitsalltag übertragbar gemacht werden.

Das Beraterteam besteht aus einer Beraterin mit einer langjährigen Kundenbeziehung zum Auftraggeber und einem Berater mit besonderer Expertise in Kreativitäts- und Teamentwicklungsverfahren. Das Konzept entsteht in entspannter Atmosphäre in einem Café in Dresden mit Blick auf die Elbe. Erfolgsfaktoren für die Veranstaltung sind aus Sicht der Berater, dass die Teilnehmer Erfahrungen außerhalb der eigenen Komfortzone machen können, dass eine Zugriffsmöglichkeit auf einen positiven Kreativitätsanker in der Kindheit besteht, dass die Aufgabenstellung nur gemeinsam lösbar ist und dass sie einen Bezug zu einem Lebensbereich außerhalb des gewohnten Arbeitsalltages der Teilnehmer hat.

Autor(en): Roland Voß, UIrike Pysall
Quelle: management&training 01/03, Januar 2003, Seite 18 - 21

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Artikel aus management&training 01/03:

Bild zur Ausgabe 01/03
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