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Bild zum Beitrag Führungsforscher im Interview
© Prostock-Studio/iStock

Der Bad-Leadership-Irrtum

Führungsforscher im Interview

Über schlechte Führung wird aktuell viel gesprochen. Jürgen Weibler ist einer von wenigen, der dazu forscht. Gerade hat er ein Buch zum Thema vorgelegt. In dessen Mittelpunkt steht die Frage: Warum wird schlechte Führung so oft für gute gehalten?

kostenfrei für Abonnenten
von managerSeminare
komplette Ausgabe
als ePaper: 17,80 EUR

Inhalt:

  •  Schonungsloser Filter: Wie Krisen die Qualität von Führung offenlegen
  •  Menschliche Maßstäbe: Warum die eigene Führungskraft meist am schlechtesten bewertet wird
  •  Denkschemata und Dissonanzen: Warum schlechte Führung so oft mit guter ver- wechselt wird
  •  Fundamentaler Fehlschluss: Wie die Existenz schlechter Führung systematisch ignoriert wird
  •  Ausbeuterische und feindliche Führung: Die zwei Hauptspielarten des Bad Leadership
  •  Toxisches Dreieck: Die drei Hauptursachen für Bad Leadership

Zentrale Botschaft:
Während immer neue Ansätze und Modelle über Good Leadership entwickelt wurden, wurde Bad Leadership lange Zeit von Forschung und Beratung weitgehend ignoriert. Hintergrund war die verbreitete Überzeugung, dass Bad Leadership nicht erfolgreich sein kann und mithin niemals von Dauer sein wird. Mittlerweile weiß man jedoch: Schlechtes Führungsverhalten kann durchaus effektiv sein und somit auch beständig. Nur ist es von außen oft schwer zu erkennen. Das hängt vor allem mit typischen Denkschemata zusammen. 
Extras:
  • Die Niederträchtigen Neun
  • Mehr zum Thema

Autor(en): Andree Martens
Quelle: managerSeminare 269, August 2020, Seite 24 - 27, 16258 Zeichen

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