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Führungsfähig im digitalen Zeitalter?

Neues Testverfahren

Neue Führungskräfte braucht das Land. Aber wie finden Unternehmen heraus, ob Aufstiegskandidaten und Stellenanwärter jene Eigenschaften mitbringen, die gute Führung in einer komplexen, digitalen Welt ausmachen? Das Institut für Führungskultur im digitalen Zeitalter (IFIDZ) aus Frankfurt hat eine Lösung entwickelt.

Alpha Intelligence Leadership Competence, kurz: AILT, heißt ein neues Kompetenz- und Potenzialanalyse-Tool, mit dem Unternehmen ermitteln können sollen, inwieweit Kandidaten für die Übernahme einer Führungsposition im modernen Umfeld gerüs­tet sind. Der Fokus richtet sich im Rahmen des Testverfahrens auf drei Kompetenzbereiche: persönliche Eigenschaften, beziehungsgestaltende Fähigkeiten und Eigenschaften und Aspekte der sogenannten digitalen Intelligenz.
Für jeden dieser Kompetenzbereiche haben die Entwickler auf der Basis einer Trendstudie ein Führungsleitbild erarbeitet. Das heißt: Sie haben jene Fähigkeiten und Eigenschaften herausgearbeitet, die Führungskräfte in die Lage versetzen, unter den heutigen Bedingungen gute Arbeit zu leisten. Im Bereich der persönlichen Eigenschaften sind das etwa Neugier, ganzheitliches Denken und Umsetzungsorientierung. Im Bereich der beziehungsgestaltenden Intelligenz ist es ein hohes Maß an Offenheit, Empathie und Teambewusstsein. Und im Bereich der digitalen Intelligenz drückt es sich unter anderem darin aus, dass die Führungskraft Technologien als Treiber von Wachstum und Entwicklung akzeptiert, dass sie bereit ist, sie zu nutzen, und dass sie interdisziplinär denkt und handelt.
Ob ein Kandidat den Leitbildern entspricht, wird in dem Verfahren auf drei Wegen überprüft: der erste ist ein Online-Test, wobei das Testverfahren auf dem Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung (BIP) fußt. Als nächster Schritt steht eine Simulationsaufgabe auf dem Programm, deren Lösung der Kandidat einem Experten-Gremium präsentieren muss. Und schließlich findet speziell zur Prüfung der Digitalkompetenzen ein Audit statt, das sich je nach Bedarf des Unternehmens aus unterschiedlichen Komponenten zusammensetzen kann. Die Kombination der drei Verfahren verspricht laut Marco Leist, Leiter des Bereiches Produktentwicklung und Diagnostik beim IFIDZ, eine hohe Aussagekraft.

Infos unter www.ifidz.de
Autor(en): Sylvia Jumpertz
Quelle: managerSeminare 223, Oktober 2016
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